OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

18.08.2009

Praktikum und Sprachkurs

Praktikum und Sprachkurs miteinander zu verbinden ist gerade bei einem Aufenthalt in Südamerika absolut sinnvoll. In Ecuador, Peru, Chile und Argentinien spricht man spanisch. Wer also noch kein spanisch spricht oder erst damit anfängt sollte je nach Sprachtalent 3 - 6 Wochen Sprachkurs VOR Antritt des Praktikums kalkulieren.

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02.08.2008

podcast - Praktikum im Ausland

Hallo und herzlich willkommen zum ersten Podcast der OLE-Praktikumsbörse. Ich habe mich heute zum ersten Mal als imaginärer Radiosprecher verausgabt. Erwartet deshalb bitte noch keine tontechnische Meisterleistung. Inhaltlich habe ich eine spannende Episode erarbeitet zu allem was wissenswert ist zum Thema Praktikum im Ausland. Anmerkungen, Tipps und Tricks bitte an die Adresse ds [@] ole-praktikumsboerse.de schicken.

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30.07.2008

Spanisch in Ecuador

Unsere Teilnehmerin absolviert derzeit ein Praktikum in einem ecuadorianischen Fernsehkanal der in der Hauptstadt Quito beheimatet ist. Ihre ersten Eindrücke und Erlebnisse hat sie bereits geschildert. Unter der Überschrift „Quito – Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin“ berichtete Sie erstmalig aus der Andenhauptstadt. Hier eine neuer Bericht von Ihrer Praktikumszeit in Quito.

"Mein Praktikum betrifft [die staatliche Untersuchung – Anm. der Redaktion] aber kaum. Die OLE-Praktikumsbörse Organisatorin vor Ort hat zwar schon überlegt, ob man mir nicht in ein anderes Medien-Unternehmen anbieten soll, aber das wollte ich nicht: denn die "Arbeit" oder besser "das Vor-Ort-Sein" bei diesem Sender macht viel Spass. Die Leute sind alle sehr nett, und tolerant, was meine Sprachkenntnisse betrifft. Denn, auch wenn ich sehr gut Spanisch spreche, habe ich es in Spanien gelernt. Und die ecuadorianischen Vokabeln sind teilweise komplett anders, als die aus Spanien oder Mexiko. Teilweise sogar gemischt mit Quechua-Ausdrücken, der Sprache der Indigenen. So was lernt man im Normalfall in Europa nicht. Aber: Meine Kollegen sind nett, und mit Nachfragen lässt sich fast alles lösen. Und durch das Praktikum lerne ich in Quito auch viel vom hiesigen Leben - wir fahren zu Orten, wo man als blosser "Tourist" nie im Leben hinkommen wuerde. Kindergaerten, Fussballstadien... etc. Diesen Freitag haben wir vielleicht endlich die Drehgenehmigung für das Frauen-Gefaengnis, wo eine private Organisation "gratis" Brillen verteilen wird."

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06.03.2008

Erfahrungsbericht Chile

Das schrieb uns eine ehemalige Teilnehmerin am Mittwoch, 05.03.2008. Sie war im Herbst mit OLE-Praktikusmbörse für einige Zeit in Santiago de Chile.

Hallo Herr Schuhmacher!

Hier nun endlich eine Rückmeldung von mir. Mein Aufenthalt in Santiago hat mir sehr gut gefallen. Die Gastfamilie war unglaublich nett und Paola hat sich sehr lieb um mich gekümmert. Auch der Sprachkurs am Goethe-Institut war sehr gut.

Nachdem ich den einmonatigen Sprachkurs hinter mir hatte, bin ich sowohl in den Norden als auch in den Süden Chiles gereist.

Leider musste ich ja im Dezember wegen meiner mündlichen Prüfung wieder nach Deutschland zurück. Es hat mir in Chile aber so gut gefallen, dass ich jetzt wieder für zwei Monate nach Santiago zurückgekommen bin. Einen Monat bin ich nun schon wieder hier.

Viele Grüße aus dem heißen Santiago

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12.09.2007

volunteersouthamerica.net

Auf volunteersouthamerica.net findet man eine Übersicht von Organisationen, die in Südamerika tätig sind. Steve McElhinney, der Betreiber der Internetseite katalogisiert die Angebote in die Bereiche

Free to participate Volunteer Programs,
Low Cost :- you live-in and pay for accommodation,
Miscellaneous:- Other Programs/Developing Projects/In Spanish,
Voluntary work resources/agencies/links - international & worldwide and
Thank You : The following organisations have supported VolunteerSouthAmerica.net

OLE-Praktikumsbörse ist inder Kategorie Low Cost :- you live-in and pay for accommodation genannt.

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10.09.2007

Wetter Buenos Aires

Das Wetter in Buenos Aires ist derzeit eher durchwachsen. Eine gute Wetterkarte bietet zum Beispiel TV5.

Genauso gut können Sie natürlich auch "Wetter Buenos Aires" bei google eingeben. In jedem Fall lohnt es sich, über das Wetter in Buenos Aires informiert zu sei, um die richtigen Kleider mitzunehmen.

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23.08.2007

Konto Südamerika

Wer lange nach Südamerika reist muß sich vorher Gedanken über Geldangelegenheiten machen und die Frage, wie und wo man günstig Geld abheben kann.

Die Postbank bietet die SparCard 3000 plus an. Besonders reizvoll daran ist, daß die Karte nicht von potentiellen Dieben überzogen werden kann, weil es sich um eine EC-Karte für ein Sparbuch handelt. Außerdem sind zehn Entgeltabhebungen im Ausland kostenfrei. Weitere Erklärungen zur SparCard 3000 plus gibt es auf der Internetseite der Postbank.

Die DKB, Deutsche Kreditbank, wirbt mit ihrer DKB-Visa Card, die gleichzeitig eine EC-Maestro Karte ist. Kosten entstehen keine. Informationen gibt es auf der Internetseite der DKB.

Wer mal ganz dringend Geld überweisen muß, kann dies auch über Western Union tun. Wer sich beispielsweise von Deutschland nach Ecuador 400 Euro senden lassen möchte zahlt für diesen Vorgang 430 Euro.

Western Union screenshot, Mittwoch, 22.08.2007

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27.07.2007

Öl Ecuador

„Auf dem Kriegspfad gegen das Öl" ist der Titel des ZEIT-Dossiers am 19.Juli 2007. Der Autor des Artikels ist Christian Schmidt-Häuer. Er beschreibt auf fünf Seiten wie internationale Ölkonzerne den Urwald in Ecuador verwüsten und wie 120 Familien in einem Indianerdorf versuchen, die mächtigen Eindringlinge aufzuhalten.

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22.07.2007

Beste Spanisch

„Das beste Spanisch spricht man in Ecuador.“
„Nein, in Bolivien!“
„Das beste Spanisch wird in Uruguay gesprochen.“

In welchem südamerikanischen Land spricht man das beste Spanisch? Die Antwort auf diese Frage ist vor allen Dingen von subjektiven Erfahrungen geprägt.

Ich vertrete zum Beispiel die Ansicht, daß das beste und klarste Spanisch in Quito, Ecuador gesprochen wird. Seitens unserer Teilnehmer erhalten wir ganz unterschiedliche Rückmeldungen. Wir bieten hiermit eine Plattform, sich über die unterschiedlichen Erfahrungen auszutauschen.

Wo also wird das beste Spanisch gesprochen?

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20.07.2007

Quito Ecuador

Quito - Hauptstadt von Ecuador. Quito liegt in einem Tal auf fast 3000 Metern Höhe. Quito wahrt sein Erbe unter dem Schutz der UNESCO. Ecuadors Hauptstadt bietet Renaissance- und Barockkirchen, Klöster und Paläste. Viele sagen, daß Quito die schönste Stadt Südamerikas sei.

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04.07.2007

Mittelklasse in Südamerika

„Kontinent der Ungleichheit“ überschreibt Anne Grüttner ehemalige Lateinamerika-Korrespondentin und jetzt für das Handelsblatt in Spanien tätig, Ihren jüngsten Beitrag für die Wirtschaftszeitung. In Ihrem Essay beschreibt Sie wie in den meisten Ländern Südamerikas eine „bornierte“ Oberschicht und populistische Parteien den Weg zu mehr Wohlstand blockieren.

„Immer wieder fragen sich Menschen außerhalb Lateinamerikas, warum der Kontinent nicht eine vergleichbare Entwicklungsdynamik wie in Ostasien oder Teilen von Osteuropa hinbekommt. Die Antwort: Dies ist in Südamerika unmöglich, solange die riesige Unterschicht keinen Zugang zu guter Bildung und Gesundheitsversorgung bekommt. Damit würde das Wachstumspotenzial größer, der Absatzmarkt breiter und attraktiver, die Politik stabiler. Theoretisch ist das allen klar. Doch bis zur praktischen Umsetzung muss nicht nur die Oberschicht, sondern auch die politische Linke der Region noch viel lernen“, so die Lateinamerika-Expertin.

Ich schließe mich Anne Grüttners Ansicht an, weil ich die gleichen Erfahrungen vor Ort gemacht habe. Aber ich hege auch die Hoffnung, daß aufgeklärte junge Menschen einen Wandel einleuten werden. Ich habe auf meinen Touren durch Südamerika zahlreiche Südamerikaner kennengelernt, die sich entweder schon politisch engagieren oder vorhaben es zu tun, um einen Wandel herbeizuführen. Vielleicht lautet deshalb schon in ein paar Jahren die Überschrift eines Essays über Südamerika „Kontinent des Wandels“.

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09.02.2007

Chile: Metropolenforschung in Santiago

Wo leben wir in Zukunft? In der Stadt oder verstreut auf dem Land? Die Antwort gibt Regina Krieger in ihrem Handelsblatt-Artikel „Zeit für Megacitys“ am Mittwoch, 31.01.2007.

Laut Regina Krieger leben „seit Jahresbeginn jeder zweite Mensch in einer Stadt, bis 2050 werden es schon über zwei Drittel der Menschheit sein. 40 Wissenschaftler, Geologen, Klimaexperten, Historiker, Sozialwissenschaftler und Städtebauer aus fünf Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind auf dem Weg nach Santiago de Chile.“

Erst war ich erstaunt, dass die Forschungsgruppe am Beispiel Santiago den Trend zur Megacity untersucht. Aber auch hierfür hält Regina Krieger eine Antwort bereit: „Denn wenn man die Bewohner des Großraums um Santiago dazuzählt, ist die Hälfte der Einwohner von Chile auf die Hauptstadt konzentriert. Die ökonomische Entwicklung des ganzen Landes hängt von der Megacity ab.“

Der Drang, in die Hauptstädte zu ziehen, fiel mir schon bei meiner ersten Tour nach Südamerika im Jahr 2000/2001 auf. Als besonders krass empfand ich ihn besonders in Peru, wo sich das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben ganz in Lima konzentriert. Wie mir scheint, unterscheiden sich Ecuador und Brasilien von anderen Ländern Südamerikas insofern, als dort zumindest zwei Städte miteinander konkurrieren. In Ecuador sind es Quito und Guayaquil und in Brasilien Sao Paulo und Rio de Janeiro.

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13.11.2006

EC-Karte in Südamerika

Um mit einer deutschen EC-Karte in Südamerika Geld abheben zu können, sollte man sich zunächst vergewissern, dass sowohl die Karte wie auch der Geldautomat mit dem MAESTRO-Zeichen versehen sind. Das Geldabheben ist in manchen Fällen sogar kostenlos.

Regelmäßig werde ich gefragt, ob die EC-Karte in Südamerika funktioniert. Diese Frage kann ich uneingeschränkt bejahen, wenn zwei Voraussetzungen gegeben sind. Ihre EC-Karte und der Bankautomat tragen das MAESTRO-Zeichen. In Quito ist hierfür zum Beispiel die PRODUBANCO zu empfehlen. In der chilenischen Hauptstadt funktioniert die EC-Karte unter anderem bei der Banco de Chile, in Buenos Aires können Sie bei der Citibank Geld abheben und gleiches können Sie in Lima bei ber BBVA tun.

Damit ist aber noch nicht die Frage beantwortet, was es Sie kostet, wenn Sie Ihre EC-Karte in Südamerika nutzen. Zur Zeit bietet beispielsweise die Postbank die Möglichkeit an, im Ausland vier Abhebungen kostenlos zu tätigen. Auch die Deutsche Kreditbank wirbt über ihre Internetseite www.dkb.de, dass Sie mit der DKB-VISA-CARD kostenlos weltweit Bargeld abheben können. Bei anderen Banken kann eine Gebühr fällig werden, die allerdings meistens immer noch geringer ausfällt als die Kosten für die Nutzung einer Kreditkarte.

Abschließend rate ich deshalb jedem Teilnehmer, seine EC-Karte nach Südamerika mitzunehmen. Da dieses Thema ständigen Veränderungen unterliegt, würde ich mich über Rückmeldungen freuen.

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09.11.2006

Montezumas Rache

Montezumas Rache kann einen in Südamerika überall treffen. Dieser einprägsame Begriff beschreibt eine der häufigsten Reiseerkrankungen für Touristen auf dem Kontinent, nämlich den Durchfall.

Auf meiner letzten Reise nach Südamerika war ich vor Montezumas Rache gewarnt: Ich aß keinen Salat und achtete besonders am Anfang meiner Reise auf qualitativ hochwertiges Essen. Das war bei meiner ersten Reise nach Südamerika noch anders. Ich wollte alles probieren, das mir auf den Teller kam, egal ob es sich um Gegrilltes vom Straßenstand oder um einen erfrischenden Cocktail, gekühlt mit vielen Eiswürfeln, handelte. Es dauerte folglich nicht lange, bis ich Montezumas Rache zu spüren bekam und tagelang unter Durchfall litt. Für Abhilfe sorgten zum Glück Diarfin-Tabletten. Die Tabletten, die es in jeder Apotheke in Südamerika zu kaufen gibt, halfen mir, Montezumas Rache etwas entgegenzusetzen.

Bei meiner letzten Tour nach Südamerika hatte ich übrigens sechs Wochen lang keinerlei Beschwerden. Dafür habe ich auch auf Eiswürfel im Cocktail und Gegrilltes von der Straße verzichtet.

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20.09.2006

Handynutzung in Südamerika

Mit Ausnahme von Ecuador funktionieren die deutschen Triband-Handys in Peru, Chile und Argentinien problemlos. Lediglich in Ecuador benötigen Sie ein Vierband-Handy, weil aufgrund der vielen Berge eine aufwendigere Technik notwendig ist.

Wer länger in Ecuador bleibt, sollte deshalb in Erwägung ziehen, bei den Mobilfunkanbietern Movistar, Porta oder Southbell ein Handy zu kaufen. Geschäftsstellen dieser Anbieter sind in Quito besonders im Mariscal-Viertel leicht zu finden. Anders als in Deutschland werden in Ecuador keine Handyverträge angeboten, sondern nur Prepaid-Karten verkauft.

In Peru, Chile und Argentinien funktionieren die gängigen deutschen Mobiltelefone dagegen ohne Probleme. Um Kosten zu sparen empfiehlt es sich aber, in jedem Land eine SIM-Karte eines nationalen Anbieters zu kaufen. Häufig werden Sie bereits direkt nach Ihrer Landung im Flughafen von Mitarbeitern der einzeln Telefongesellschaften angesprochen, die dort ihre Produkte bewerben. Sollte Ihnen das aber zu schnell gehen, finden Sie die gleichen oder ähnliche Angebote auch in den großen Städten der einzelnen Länder.

Sobald Sie also eine SIM-Karte gekauft haben, fehlt Ihnen nur noch eine Prepaid-Karte, die in den einzelnen Ländern zu unterschiedlichen Preisen angeboten wird. In Peru bietet Claro beispielsweise Telefonkarten im Wert von 10 soles (2,42 €), 20 soles (4,85€), 30 soles (7,27€), 40 soles (9,40€), 60 soles (14,56€) und 120 soles (29,12€) an.

Folgende Anbieter gibt es in den einzelnen Ländern:

Land

Anbieter

Internetseite




Peru

Claro

http://www.claro.com.pe


Movistar

http://www.telefonicamovistar.com.pe

Chile

EntelPCS

http://www.entelpcs.cl


Movistar

http://www.movistar.cl

Argentinien

Movistar

http://www.movistar.com.ar


Personal

http://www.personal.com.ar


CTI

http://www.cti.com.ar


Nextel

http://www.nextel.com.ar

In Peru und Chile können Sie mit der nationalen SIM-Karte ohne Probleme aus Deutschland angerufen werden und auch SMS aus Deutschland empfangen.

In Argentinien ist der Stand der Technik leider im Vergleich dazu rückschrittlich (Stand September 2006). Unabhängig davon, bei welcher Mobilfunkgesellschaft Sie ihre Prepaid-Karte kaufen, können Sie weder von Deutschland aus angerufen werden noch SMS empfangen. Dies soll sich zwar in absehbarer Zukunft ändern, ein genaues Datum der technischen Umstellung wird aber von den Mobilfunkanbietern nicht genannt.

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