Wenn Sie ein
Praktikum im Tourismusbereich in
Ecuador absolvieren möchten, helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir haben für Hanna W. den Sprachkurs in Quito organisiert und für eine Unterkunft in einer ecuadorianischen Familie gesorgt. Hier berichtet Hanna wie Sie den Aufenthalt erlebt hat.
„Die ersten beiden Wochen in Quito ließ ich es ruhig angehen. Drei Stunden täglich Einzelunterricht in der Sprachschule waren genau richtig, um meine Spanischkentnisse aufzufrischen und in den Kaffeepausen Kontakte zu den Mitschülern zu knüpfen. Diese erwiesen sich bei Wochenendausflügen nach Otavalo, Mitad del Mundo, oder in den Tierpark als besonders nützlich, wenn wir gemeinsam den „Kampf“ mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufnehmen konnten.
Als ich dann mein Praktikum bei einem Reiseveranstalter für Sport- und Abenteuerreisen anfing, war ich bereits an die Höhe Quitos (ca 2850m), die Zeitverschiebung und das spanischsprechende Umfeld gewöhnt. Meine Arbeitszeit war von 9 Uhr morgens bis 18 Uhr abends. Die Arbeitsintensität war unterschiedlich. Mal gab es nicht so viel zu tun, außer im Büro anwesend zu sein und das Telefon zu beantworten. An anderen Tagen ließ die Arbeit kaum eine Pause zu. Ich telefonierte mit Bootsagenturen, unterhielt mich auf englisch und spanisch mit den Kunden, kümmerte mich um die Ausrüstung, wie Gummistiefel oder Steigeisen und begleitete Touristen in die Nachbaragentur, um Flugtickets zu kaufen. Am spannendsten war es aber, Reisegruppen mehrere Tage als Übersetzerin zu begleiten. Ich war auf dem Indiomarkt in Otavalo, in Banos und zwei Tage im Dschungel die Ansprechpartnerin für alle kleineren (was ist das, woraus ist es hergestellt, ist das ein Original, wie benutzt man es, was kostet es...) und größeren (ich habe mich aus meiner Dschungelhütte ausgesperrt – der Schlüssel ist bis heute verschollen) Verständigungsprobleme.
Ein weiterer Höhepunkt war eine Tour zum Gletscher Cotopaxi, die mir meine Chefs als Dank für meine Mitarbeit geschenkt haben. Gemeinsam mit einem Touristen und einem geprüften Bergführer ging es am Nachmittag zum Gletschertraining und nachts um 1 ausgerüstet mit Eispickel, Steigeisen und Stirnlampen hinauf in Richtung Gipfel. Eine unvergessliche Erfahrung!
In meiner Freizeit verbrachte ich
ein Wochenende an der Küste und besuchte mit einem Mitschüler aus Deutschland die Isla de la Plata („Galapagos für Arme). Auf dem Weg zur Insel konnten wir Wale und Delphine beobachten. Auf der Isla de la Plata machten wir eine kleine Wanderung und sahen nistende Blaufußtölpel, Pelikane, Fregattvögel...
Meine Zeit in Ecuador hat mir hochinteressante Erfahrungen gebracht und meinen Wunsch, im Tourismus zu arbeiten, bekräftigt. Ich hatte keine Probleme mit meiner Gastfamilie oder mit den Arbeitgebern. Trotzdem erkundigte sich die Ansprechpartnerin vor Ort, in regelmäßigen Abständen, ob es irgendwelche Schwierigkeiten gäbe.
Ich habe mich die ganze Zeit durch gut betreut gefühlt und wünsche allen angehenden Praktikanten eine ebenso gute Zeit! Vielen Dank an
OLE-Praktikumsbörse!”
Labels: Ecuador, Erfahrungsbericht