OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

06.03.2008

Erfahrungsbericht Chile

Das schrieb uns eine ehemalige Teilnehmerin am Mittwoch, 05.03.2008. Sie war im Herbst mit OLE-Praktikusmbörse für einige Zeit in Santiago de Chile.

Hallo Herr Schuhmacher!

Hier nun endlich eine Rückmeldung von mir. Mein Aufenthalt in Santiago hat mir sehr gut gefallen. Die Gastfamilie war unglaublich nett und Paola hat sich sehr lieb um mich gekümmert. Auch der Sprachkurs am Goethe-Institut war sehr gut.

Nachdem ich den einmonatigen Sprachkurs hinter mir hatte, bin ich sowohl in den Norden als auch in den Süden Chiles gereist.

Leider musste ich ja im Dezember wegen meiner mündlichen Prüfung wieder nach Deutschland zurück. Es hat mir in Chile aber so gut gefallen, dass ich jetzt wieder für zwei Monate nach Santiago zurückgekommen bin. Einen Monat bin ich nun schon wieder hier.

Viele Grüße aus dem heißen Santiago

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20.08.2007

San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama is located in the II Region of Chile, the most arid desert in the world, the Atacama Desert. The archeological caital of Chile is located 2438 meters above sea level at the base o fthe High Lands, at the basin of the San Pedro River (the biggest river to reach teh Atacama salt lake). This basin borders to the West with the Domeyko Mountain Range, and to the East with the Andes mountain range or the Puna de Atacama pre High Plateau.

The main settlement of San Pedro de Atacama is constituted by descendants of the Lican Antai or Atacamanean ethnicity, influenced by the customs of ancestors (Inca and Spanish). Visiting the San Pedro de Atacama Desert I recommend to take along summer clothing to wear during the day (cotton sports shirts of T-Shirts), as well as winter clothing to wear at night (polar, pants coat and hat etc.). Bring also boots and walking shoes to be set for the Desert.

San Pedro de Atacama

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08.08.2007

Chile

Chile: Chile ist ein geograpahisches Unikum. Das Land erstreckt sich 4300 Kilometer lang von Arica im Norden bis zum Kap Hoorn im Süden. Chile verfügt über alle denkbaren geografischen Stilrichtungen. Es gibt in dem schmalen Land Wüsten, Vulkane, fast 7000 Meter hohe Andengipfel, Gletscher und die Grassteppen Patagoniens. Kaum ein anderes Land ist so vielschichtig in Südamerika wie Chile.

Der Pazifik und die Anden bilden die natürlichen Grenzlinien des Landes was der chilenischen Geograph Benjamin Subercaseaux einmal mit den Worten beschrieb, daß „ein solches Land mit allem Recht als Insel gelten kann , auch wenn seine Grenzen der Definition widersprechen“.

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17.07.2007

Skifahren Anden

Skifahren in den Anden ist von Santiago de Chile aus ein 50 Kilometer entfernter Traum. Das Skigebiet von La Parva ist ideal dafür geeignet, um in den Anden Ski zu fahren.

Wer in der Zeit des europäischen Sommers in Santiago ist, sollte unbedingt einen Abstecher in die Anden machen. Das Skigebiet La Parva bietet für jeden etwas. Herrliche Pisten, auf denen Anfänger und Experten sich gleichermaßen wohl fühlen, machen das Skifahren in den Anden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Ort liegt bereits auf 2700 m über dem Meeresspiegel, Skifahren kann man bis auf eine Höhe von 3652 Metern.

La Parva ist nur eins von vielen Skigebieten in der Nähe von Santiago. Die Internetseite von Ski Ahorro bietet weitere nützliche Tipps zum Thema „Skifahren + Anden“. Wer kann noch andere Skigebiete in den Anden empfehlen?

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09.07.2007

Chile: Swiss

Von Mitte Juli an fliegt Swiss von Zürich aus täglich nach Santiago de Chile.

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29.05.2007

Chile: Blick auf Santiago

In einem der letzten Blogs haben wir die Erfahrungen von Henrike P. in Santiago de Chile online gestellt. Damit diejenigen, die noch nicht in Santiago de Chile waren einen leichteren Zugang haben zu den Erlebnissen, von denen Henrike berichtet können sich hier ein erstes Bild von der Stadt machen.

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23.05.2007

Chile: Sprachkurs in Santiago

Sie möchten einen Sprachkurs in Santiago absolvieren? Hier schreibt Henrike P. über Ihre Erlebnisse in Santiago. Wir haben für Sie den Sprachkurs im Goethe Institut in Santiago organisiert und für eine Unterkunft im Zentrum der Stadt gesorgt.

„Mein Santiago-Aufenthalt war grossartig, davon werde ich noch ne ganze Weile zehren. Dirk Schuhmacher von der OLE-Praktikumsbörse hat da maßgeblichen Anteil dran.

Seit 5 Wochen bin ich jetzt wieder in Deutschland, aber in vielen Momenten kommen die Erinnerungen zurück. Meine Gastfamilie war super. Was besseres hätte mir nicht passieren können. Ich habe 4 Wochen lang bei einer alten Dame (82 J.) gewohnt, die unglaublich agil und gut drauf war. Sie hat sich die ganze Zeit um mich gekümmert, wie um ihre eigene Tochter. Nachdem Paola vom OLE-Team mich vom Flughafen abgeholt hatte (ich hatte noch kurz Zeit auszupacken und zu duschen), hat ihre Familie mich mit auf die Hochzeit ihrer Enkeltochter genommen. Großartig, was für ein Einstieg, ausserdem war das gleich günstig, um den Jet-Lag zu überwinden. Weil ich ja echt gar kein Spanisch konnte, hatte ich anfangs bisschen Angst, wie das wohl wird so allein in Südamerika, aber Odette (die alte Dame) konnte fliessend Englisch. Das hat den Einstieg enorm erleichtert. In dieser ersten Nacht hab ich dann glaub ich 15 Stunden geschlafen.

Am nächsten Morgen hat mir Paola dann den Weg zum Goethe-Institut gezeigt und Odette hat mit mir eine Stadtrundfahrt gemacht, um einen ersten Einblick zu bekommen. In Santiago kann man sich ziemlich schnell zurecht finden, da alle Strassen in Blocks angeordnet sind und die Metro einen eigentlich überall hinbringt.“

Hochzeit



Goethe Institut in Santiago



Santiago

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02.04.2007

Chile: Erfahrungsbericht - 3. Teil

Zur Zeit ist unsere Teilnehmerin Henrike P. in Santiago de Chile. Wir haben für Henrike die Unterkunft organisiert und sie bei unserer Partnersprachschule, dem Goethe Institut, angemeldet. Hier berichtet sie über ihre Erlebnisse. Wenn Sie sich direkt an Henrike P. wenden möchten, schreiben Sie uns, damit wir Ihr Anliegen an Henrike weiterleiten können.

„Apropos: Das Goethe Institut war für einen Sprachkurs definitiv die richtige Wahl. Unsere Klasse besteht aus 8 Schülern und wir werden von 4 Lehrern im Wechsel unterrichtet. Alle geben sich große Mühe uns die spanische Sprache beizubringen. Unterrichtet wird ausschließlich auf Spanisch, so dass man nicht in die Versuchung kommt, deutsch zu sprechen. Und ich muß sagen, daß wir gute Fortschritte machen. Heute waren wir mit der Klasse auf dem Vega Central, ein wirklich spannender Ort, wo es super viel Obst und Gemuese gibt.“

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27.03.2007

Chile: Erfahrungsbericht - 2. Teil

Zur Zeit ist unsere Teilnehmerin Henrike P. in Santiago de Chile. Wir haben für Henrike die Unterkunft organisiert und sie bei unserer Partnersprachschule, dem Goethe Institut, angemeldet. Hier berichtet sie über ihre Erlebnisse. Wenn Sie sich direkt an Henrike P. wenden möchten, schreiben Sie uns, damit wir Ihr Anliegen an Henrike weiterleiten können.

„Santiago ist eine tolle Stadt. Es ist wahnsinnig sauber und es gibt tolle Ecken zu entdecken. Der Plaza de Armas, der Vega Central, Aussichtspunkte und viele kleine Laeden. Man muss sich ein bisschen umsehen und sich Zeit nehmen. Mit der Metro lässt sich jeder Ort gut erreichen, allerdings sind die Züge zu den Stosszeiten total überlastet, so dass man manchmal bis zu 3 Züge fahren lassen muss, da man nicht mehr hinein passt, was aber kein Problem ist, da sie im 5-Minuten-Takt fahren. Auch Bus fahren ist ein absolutes Abenteuer. Fahrplaene gibt es keine und explizite Haltestellen muss man suchen, aber so eine Fahrt muss man zumindest ein mal mitgemacht haben. Ist wirklich spannend, da ich nicht weiss, nach welchen Regeln sich der Strassenverkehr hier bewegt. Nun bin ich schon 1,5 Wochen hier und die Tage vergehen wie im Flug. Ich unternehme jeden Tag etwas oder treffe mich mit den Leuten aus meiner Klasse im Goethe Institut.“

1. Teil ihres Erfahrungsberichts: 23.03.2007

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23.03.2007

Chile - Erfahrungsbericht

Zur Zeit ist unsere Teilnehmerin Henrike P. in Santiago de Chile. Wir haben für Henrike die Unterkunft organisiert und Sie bei unserer Partnersprachschule, dem Goethe Institut, angemeldet. Hier berichtet Sie über Ihre Erlebnisse. Wenn Sie sich direkt an Henrike P. wenden möchten, schreiben Sie uns, damit wir Ihr Anliegen an Henrike weiterleiten können.

Bisher lief alles wunderbar, bis auf den kleinen Zwischenfall in Atlanta. Mein Flug war überbucht und ich musste um einen Sitzplatz im Flugzeug kämpfen, ansonsten hätte ich eine ungemütliche Nacht auf dem Flughafen verbracht. Aber zum Glück ist alles gut gegangen. Hier in Santiago am Flughafen war Paola (Anmerk. der Redaktion: Paola ist OLE-Mitarbeiterin in Santiago) dann auch direkt zur Stelle. Dort standen so viele Menschen, dass ich das OLE-Schild niemals gesehen hätte, aber Paola hat mich zum Glück erkannt. Sie hat mich direkt in mein "neues Zuhause gebracht". Nach 20 Stunden Flug und einer Dusche wurde ich dann gleich mit auf die Hochzeit ihrer Schwester genommen. Das war ein erstes grandioses Erlebnis. Hier sprechen mehr Leute Englisch, als ich dachte, deshalb ist das mit der Verständigung, besonders in der Gastfamile, kein Problem. Ich habe hier ein schönes eigenes Zimmer mit Bad. Alle sind unglaublich nett und gastfreundlich und helfen mir, wo sie können. Ich fühle mich schon fast wie zu Hause.

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09.02.2007

Chile: Metropolenforschung in Santiago

Wo leben wir in Zukunft? In der Stadt oder verstreut auf dem Land? Die Antwort gibt Regina Krieger in ihrem Handelsblatt-Artikel „Zeit für Megacitys“ am Mittwoch, 31.01.2007.

Laut Regina Krieger leben „seit Jahresbeginn jeder zweite Mensch in einer Stadt, bis 2050 werden es schon über zwei Drittel der Menschheit sein. 40 Wissenschaftler, Geologen, Klimaexperten, Historiker, Sozialwissenschaftler und Städtebauer aus fünf Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind auf dem Weg nach Santiago de Chile.“

Erst war ich erstaunt, dass die Forschungsgruppe am Beispiel Santiago den Trend zur Megacity untersucht. Aber auch hierfür hält Regina Krieger eine Antwort bereit: „Denn wenn man die Bewohner des Großraums um Santiago dazuzählt, ist die Hälfte der Einwohner von Chile auf die Hauptstadt konzentriert. Die ökonomische Entwicklung des ganzen Landes hängt von der Megacity ab.“

Der Drang, in die Hauptstädte zu ziehen, fiel mir schon bei meiner ersten Tour nach Südamerika im Jahr 2000/2001 auf. Als besonders krass empfand ich ihn besonders in Peru, wo sich das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben ganz in Lima konzentriert. Wie mir scheint, unterscheiden sich Ecuador und Brasilien von anderen Ländern Südamerikas insofern, als dort zumindest zwei Städte miteinander konkurrieren. In Ecuador sind es Quito und Guayaquil und in Brasilien Sao Paulo und Rio de Janeiro.

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08.02.2007

Chile: Einreisebestimmung für Chile

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland benötigen Deutsche für einen kurzfristigen Aufenthalt in Chile zu Tourismus- und Besuchszwecken kein Visum.

Wenn Sie in Chile einreisen wird Ihnen eine kostenlose "Tarjeta de Turismo" (Touristenkarte) ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt.

Sie können Ihre Aufenthaltsdauer gegen eine Gebühr von 100 US-Dollar einmalig um 90 Tage verlängern. Die Verlängerung muss in Santiago im "Departamento de Extranjería" (Ausländerbehörde), Agustinas 1235, Tel. 02-5502410 bzw. in anderen Regionen bei der jeweiligen "Gobernación Provincial" (Provinzverwaltung) beantragt werden.
Bitte denken Sie daran, dass Sie die "Tarjeta de Turismo" zurückgeben müssen, wenn Sie das Land wieder verlassen. Sollte Ihnen die „Tarjeta de Turismo“ gestohlen werden, müssen Sie vor der Ausreise eine Ersatzkarte in der "Policía Internacional" (Gral. Borgoño 10 52) in Santiago bzw. in einer Polizeidienststelle ("Policía de Investigaciones") in den Regionen beantragen.

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05.02.2007

Chile: Zutaten für Pisco Sour

Der Pisco Sour ist eines der beliebtesten alkoholischen Mixgetränke in Chile. Da auch in Peru der Pisco Sour als Nationalgetränk gilt, sehen sich beide Länder als „Erfinder“ des beliebten Getränkes.

Der Pisco Sour basiert auf dem Pisco-Weinbrand, dessen Grundkonsistenz aus Trauben besteht. Den typisch chilenischen Pisco Sour mixt man zu drei gleichen Teilen mit Pisco, Limettensaft und etwas Zuckersirup sowie Eiklar mit Eis. Garniert wird der Pisco Sour dann in der Regel mit einer Prise Angostura.

Im Unterschied dazu mixen die Peruaner ihren Pisco Sour etwas anders. Dort verwendet man etwa 1/4 frischem Limettensaft, 1/4 Rohrzuckersirup, 1/4 Eis und 1/4 Pisco. Alle Zutaten werden kurz, aber kräftig gemischt und in ein Sour-Glas abgeseiht.

In welchem von beiden Ländern der Pisco Sour nun tatsächlich das erste Mal getrunken wurde ist nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt. Er schmeckt aber so lecker, dass es bestimmt nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man ihn auch in deutschen Bars genießen kann.

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01.02.2007

Chile: Zuviel Gepäck? Die Post hilft

Da viele Dinge wie etwa Kleidung günstiger in Chile sind als in Deutschland, kann es passieren, dass man nach einem langen Aufenthalt mehr Gepäck hat als zu Beginn der Reise. Aber keine Sorge – die Post hilft.

Als ich letzten Sommer in Südamerika unterwegs war hatte ich nach nur einer Woche in Chile zehn Kilogramm zusätzliches Gepäck zusammen. Da ich mit Air Canada von Santiago de Chile nach Buenos Aires weiterflog, war mir bald klar, dass die Kosten für das Übergewicht meiner Koffer höher liegen würden als wenn ich einen Teil meines Gepäcks per Post nach Deutschland verschickte. Vor allen Dingen sah meine Planung noch neun Tage in Buenos Aires vor, wo ich mir natürlich noch das ein oder andere Andenken kaufen wollte.

Ich bereitete deshalb ein nicht ganz 11 Kilogramm schweres Paket vor und ging damit zur zentralen Poststelle in Santiago de Chile am Plaza de Armas. Der ganze Vorgang verlief völlig unproblematisch. Ich füllte einen leicht verständlichen Vordruck aus und zahlte 45084 chilenische Pesos, was in etwa 63 Euro entsprach. Innerhalb von nur vier Tagen war das Paket unversehrt und in bestem Zustand in Bamberg angekommen.

Sollten Sie also auch in Chile zuviel Gepäck anhäufen, dann empfehle ich Ihnen, es per Post an Ihre Heimatadresse zu schicken.

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22.01.2007

Chile: Daten & Fakten

Charakteristisch für Chile ist seine 4300 Kilometer lange Ausdehnung in Nord-Süd Richtung entlang des Pazifischen Ozeans und den Anden. Die durchschnittliche Breite des Landes beträgt dagegen nur 140 Kilometer.

Die chilenische Botschaft gab im Dezember 2006 die zweite Ausgabe ihres Magazins „Chile heute“ heraus. Das Magazin wurde unter der Leitung des Wirtschaftsattachés Dr. Hugo Calderón erstellt und informiert über chilenische Politik, Wirtschaft und Kultur. Diesem Magazin sind die nachfolgenden Daten und Fakten zu Chile entnommen.

Die Fläche Chiles ist mit 756.096 qkm fast doppelt so groß wie die 357.026 qkm große Bundesrepublik Deutschland. In Chile leben 16 Millionen Einwohner, davon 86,7% in der Stadt und 13,3% auf dem Land, diese Prozentsätze ähneln denen zur Bundesrepulik Deutschland. Das Durchschnittsalter der Chilenen beträgt 30,4 Jahre, damit ist das Land bislang kaum vom demographischen Wandel betroffen (das deutsche Durchschnittsalter liegt im Vergleich dazu bereits bei über 40 Jahren). 70% der Chilenen sind römisch-katholisch, 15% protestantisch und 15% bekennen sich zu einer anderen Religion. In der Hauptstadt Santiago de Chile leben 40% der Einwohner Chiles. 96% der Chilenen können lesen und schreiben. Wirtschaftliches Standbein sind Dienstleistungen mit 59%, gefolgt von der Industrie mit 33% und der Landwirtchaft mit 8%.

Weitere Daten und Fakten zu Chile finden Sie auch auf den Internetseiten von ProChile und ChileInfo. Hinter ProChile steht das Exportförderungsbüro des chilenischen Außenministeriums in Deutschland und ChileInfo ist das internationale Handels- und Businessportal von Prochile.

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12.01.2007

Chile: DAAD in Santiago

Der DAAD-Internetauftritt in Chile ist die Plattform für Chilenen, die gerne in Deutschland studieren möchten. Aber auch für Deutsche gibt es interessante Informationen.

Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) in Santiago kann auch für Praktikanten eine Anlaufstation sein, um Deutsche und Chilenen in Santiago kennen zu lernen. Seine Mitarbeiter veranstalten Vorträge zu verschiedene Themen mit deutschem und chilenischem Bezug und leisten auch Hilfestellung, wenn Sie vorhaben, nach Ihrer Praktikumszeit in Chile zu studieren.

Zudem arbeitet der DAAD eng mit dem Goethe Institut in Santiago zusammen, über das OLE-Praktikumsbörse Sprachkurse anbietet. Auch das Goethe Institut bietet regelmäßig kulturell und gesellschaftlich interessante Veranstaltungen an, die öffentlich zugänglich sind. Beispielhaft dafür sind die im Januar 2007 in Santiago de Chile vom Goethe Institut organisierten Kulturwochen mit Tanzvorführungen und Fotoausstellungen.

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28.12.2006

Chile: In der Schlange anstehen

In Santiago stellt man sich für den Erwerb eines Metrotickets ordnungsgemäß am Ende der Schlange an. Am Kiosk oder an der Bushaltestelle gilt das Gleiche. Drängeln ist verpönt.

Wer zur rushhour in Santiago de Chile mal schnell ein Metroticket kaufen möchte, wird keinen Erfolg haben. Denn die Santiaguinos kaufen in der Regel nur ein Ticket pro Fahrt und nicht etwa eine Wochen- oder gar Monatskarte. Während meines Santiago-Aufenthalts im letzten Sommer stellte ich fest, dass es in den Metrostationen, aber auch in der Post und in Banken nicht eine Warteschlange vor jedem einzelnen Schalter, sondern eine zentrale Schlange für alle gibt. Auch wenn natürlich auf den ersten Blick damit die Schlange unendlich lang aussieht, kann man sich dadurch das in Deutschland bekannte nervöse Hin- und Herhüpfen zwischen den Schlangen ersparen.

Das Phänomen des Wartens und die zumindest in Deutschland sinkende Bereitschaft, auf etwas zu warten, ist auch Gegenstand eines Artikels im Handelsblatt von Tanja Kewes vom 20.12.2006 auf Seite 9.

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12.11.2006

Chile: Das beste Asado gibt es in Santiago de Chile

Asado in Chile? Heißt es nicht immer wieder, dass die besten Asados (Fleischspezialitäten vom Grill) aus Argentinien stammen würden? Ich habe mein bestes Asado dennoch nicht in Argentinien, sondern in Santiago de Chile gegessen.

Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten, aber wenn es um die Frage geht, wo man die leckersten Asados essen kann, bleibe ich dabei: In Santiago de Chile. Wer die Chance hat, sollte unbedingt das Restaurant „Los Vikingos“ in der Avenida Ricardo Cumming 174 besuchen. Das Asado wird dort nach Vikingerart auf einer heißen Eisenplatte serviert, und das Fleisch lässt sich schneiden wie ein Stück Butter. Nicht nur das Asado wird überaus kunstvoll angerichtet, auch die Einrichtung des Restaurants ist erfrischend originell. An den Wänden hängen alte Vikingerwaffen, die Sitzpätze sind mit Fellen bezogen und Land- und Seekarten an den Wänden zeigen, bis wohin die Vikinger ihre Herrschaft ausübten.

Dieses Highlight sollte man sich nicht entgehen lassen, auch wenn Chile bislang nicht für seine Asados bekannt ist – aber vielleicht ändert sich das ja schon bald.

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07.11.2006

Chile: Skifahren in den Anden

Raus aus der Stadt, rein ins Vergnügen. Von Santiago sind es nur 50 Kilometer zu dem sagenhaften Skigebiet La Parva.

Wer im Juni, Juli oder August in Santiago ist, sollte unbedingt einen Abstecher in die Anden machen. Das Skigebiet La Parva bietet für jeden etwas. Herrliche Pisten, auf denen Anfänger und Experten sich gleichermaßen wohl fühlen, machen das Skifahren in den Anden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Ort liegt bereits auf 2700 m über dem Meeresspiegel, Skifahren kann man bis auf eine Höhe von 3652 Metern.

La Parva ist ja nur eins von vielen Skigebieten in der Nähe von Santiago. Wer kann denn noch andere Skigebiete in den Anden empfehlen?

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31.10.2006

Chile: Gezeiten in der Metro

Pech für den, der unwissend während der rush hour mit der U-Bahn durch Santiago fährt. Die peinliche Situation ist vorprogrammiert.

Eine lange Schlange vor dem Kassenhäuschen, eine lange Schlange vor dem Drehkreuz. Immerhin erspare ich mir das Warten vor der Kasse, denke ich mir noch in der Gewissheit, am Vortag gegen 11 Uhr ein zusätzliches Ticket gekauft zu haben. In der sicheren Erwartung, gleich am Bahnsteig zu stehen schiebe ich meine Metrokarte in den dafür vorgesehenen Schlitz. Aber das Drehkreuz verweigert seinen Dienst, ein rote Lampe leuchtet hell auf. Peinlich berührt schaue ich vorsichtig hinter mich. Ich schiebe das Ticket nochmal rein, merke wie die Leute anfangen zu tuscheln, während gleichzeitig mein Metroticket wieder ausgespuckt wird. Vielleicht habe ich es ja nur verkehrt herum reingeschoben. Ich nehme es also noch einmal in meine Hand, achte darauf, daß der Pfeil in die korrekte Richtung zeigt und hinein damit. Mit einer Vorwärtsbewegung drücke ich mit meinem ganzen Gewicht gegen das Drehkreuz. Vergebens. Wieder spuckt das Gerät meine Karte aus. Wie kann das denn sein, frage ich mich. Das Ticket habe ich doch gestern erst gekauft.

Irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Ich nehme das Ticket wieder an mich und dränge durch die Schlange der ungeduldid Wartenden zur Seite. Ganz schön ratlos frage ich jemanden in der Schlange, ob er eine Erklärung dafür hat, dass bei mir das Drehkreuz seinen Dienst verweigert. „Estamos a las 8:15“ antwortet mir der Passant. Ja und? - denke ich mir - und deshalb darf ich nicht mit der Metro fahren und Du schon, oder was?

Also stelle ich mich an das Ende der Warteschlange vor dem Kassenhäuschen. Nach langer, geduldiger Warterei bin ich endlich an der Reihe und erkläre mein Problem. „Tenemos dos horas“ erfahre ich endlich und siehe da, es gibt tatsächlich unterschiedliche Tarife je nach Tageszeit, wann man mit der Metro fahren möchte.

06:30 – 7:14:59 kostet das Ticket für Erwachsene 370 pesos
07:15 – 8:59:59 kostet das Ticket für Erwachsene 460 pesos
09:00 – 17:59:59 kostet das Ticket für Erwachsene 370 pesos
18:00 – 19:29:29 kostet das Ticket für Erwachsene 460 pesos
19:30 – 22:30 kostet das Ticket für Erwachsene 370 pesos

Na, das hätte ich mal vorher wissen müssen!

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30.10.2006

Chile: Heimat der modernsten U-Bahn Südamerikas

Das chilenische Wort für U-Bahn ist METRO und es gibt sie in Chile ausschließlich in der Hauptstadt Santiago. Sie gilt als die modernste Untergrundbahn Südamerikas – und das zu Recht.

Der gute Ruf der Metro in Santiago erreichte mich bereits in Deutschland. „Du mußt unbedingt mit der Metro fahren. Die ist echt genial“, verriet mir begeistert vor der Abreise ein guter Freund. Ein Blick in die dritte aktualisierte Auflage des Chile MarcoPolo Reiseführers untermauerte diese Aussage, das Santiago „im Unterschied zu vielen anderen südamerikanischen Metropolen durch Sauberkeit und eine effiziente Metro glänzt“.

Die vielen Vorschusslorbeeren machten mich neugierig. An meinem ersten Tag bot sich bereits die Gelegenheit die Metro zu nutzen, da ich von der Station Cumming zum Plaza Egaña mußte. Von der Straße aus ist das Metrozeichen mit den eingekreisten drei roten Rauten von weitem gut sichtbar. An der Treppe, die unter die Erde führt stehen einige Passanten und ziehen die letzten Züge ihrer Zigarette bevor sie sich ebenfalls auf den Weg machen.

Die freundlichen Farben der Wände, das saubere Erscheinungsbild und die leicht zu verstehenden Metropläne fallen mir sofort ins Auge. Es ist Vormittag, ich kaufe mir ein Ticket für 370 Pesos, was umgerechnet etwa 56 Cent sind und bis die nächste Metro kommt, schaue ich mir noch ein Musikvideo an einem der vielen Bildschirme am Gleis an.

Es dauert nicht lange und da kommt sie schon und die Überraschung ist perfekt. Wie kann es sein, daß mir die Züge so vertraut vorkommen? Es ist mir sofort klar, daß hier die gleichen gummibereiften Züge unterwegs sind wie in Paris! Da ich für 1,5 Jahre in Paris lebte und die Stadt auch für seine Metro liebe fühlte ich mich hier sofort wohl.

In Santiago gibt es ingesamt fünf Linien. Eine Linie 3 fehlt, dafür gibt es aber eine Linie 4 A. Insgesamt gibt es 86 Stationen. Am 02. März 2006 wurde der neuste Streckenabschnitt zwischen den Stationen Los Presidentes und Vicuña Mackenna in Betrieb genommen. Aber der nächste neue Streckenabschnitt wird nicht lange auf sich warten lassen, weil eine Verlängerung der Linie 2 unmittelbar bevorsteht. Dann werden in nördlicher Richtung die Stationen Einstein, Dorsal, Zapadores und Vespucio Norte in das Netz einbezogen.

Da kann sich die U-Bahn in Buenos Aires eine Scheibe von abschneiden oder nicht?

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10.10.2006

Chile: Hohe Lebensqualität in der Hauptstadt

Wir vermitteln Ihnen ein individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Praktikum in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile. Die moderne Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt bietet allen Komfort einer mondänen Großstadt mit zahlreichen Kultur- und Freizeitangeboten, ist aber dennoch aufgrund ihrer hervorragend ausgebauten Infrastruktur vergleichsweise übersichtlich. Die inzwischen erweiterte Metro stellt viele deutsche U-Bahnen in den Schatten und bringt chilenische Einwohner und Touristen schnell von einem Ende der Stadt zum anderen.

Da etwa 90% der chilenischen Bevölkerung europäische Vorfahren haben und nach wie vor etwa 100.000 Deutschstämmige im Land leben, ist Santiago de Chile eine europäisch geprägte Stadt und deshalb ein idealer Einstieg, um im Rahmen von einem Praktikum in dieser Metropole erstmals den südamerikanischen Kontinent kennenzulernen. Zudem lädt die zentrale Lage von Santiago de Chile dazu ein, im Rahmen von Wochenendausflügen in die Umgebung die vielfältigen Landschaften Chiles kennenzulernen und sich vom Praktikumsalltag zu entspannen.

So ist es in Santiago de Chile nicht unüblich, an einem Wochenende in den Anden Skifahren zu gehen und das darauf folgende Wochenende bei Sonnenbaden an einem der zahlreichen Strände zu verbringen.

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