OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

31.05.2007

Praktikum im Ausland

Laut einer Studie vom Hochschul-Informations-System (HIS) bemängeln viele Studenten, die mit einem Auslandsaufenthalt liebäugeln, eine unzureichende Unterstützung durch die Hochschule. Dagegen wollen wir etwas tun, weil im Rahmen der zunehmenden Globalisierung internationale Ausrichtung und Kompetenz junger Menschen zu einer Schlüsselqualifikation werden. Der technologische Fortschritt vereinfacht das internationale Kommunizieren und Agieren enorm, und über kurz oder lang werden Hochschulabsolventen nicht nur verstärkt Fremdsprachen beherrschen, sondern auch grenzüberschreitend denken und agieren müssen.

Durch ein Praktikum im Ausland erwirbt man Soft Skills und lernt die Sprache des Landes, was beides mittlerweile in vielen Berufen unerläßlich ist. Aber das Praktikum im Ausland bietet noch viele weitere, persönliche Vorteile. Wer sich in einem fremden Land zurechtfindet und lernt, sich auf eine ihm fremde Kultur einzulassen, wird weltoffener und erweitert seinen eigenen Horizont enorm. Man geht als Student und kommt als Globetrotter wieder, der viel zu erzählen hat und dem alle gerne zuhören.

Ein Auslandspraktikum ist also in jeder Hinsicht eine Bereicherung, beruflich wie privat.

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29.05.2007

Chile: Blick auf Santiago

In einem der letzten Blogs haben wir die Erfahrungen von Henrike P. in Santiago de Chile online gestellt. Damit diejenigen, die noch nicht in Santiago de Chile waren einen leichteren Zugang haben zu den Erlebnissen, von denen Henrike berichtet können sich hier ein erstes Bild von der Stadt machen.

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27.05.2007

Clickair

Clickair? Warum heißt wohl Clickair Clickair? Ist man mit einem „Maus-Klick“ in der Luft oder bringt Clickair ihre Flugreisende so schnell wie ein Mausklick von einem Ort zum anderen?

Unabhängig von der Bedeutung des Namens, muß jedem klar sein, daß an Bord der Iberia-Tochter Platzverhältnisse wie in der Holzklasse herrschen. Mit 1,86 Meter habe ich in der Economyklasse zwar regelmäßig keine luxuriöse Beinfreiheit, aber noch nie fühlte ich mich so beengt wie bei Clickair auf dem Flug von Frankfurt nach Barcelona. Dabei kann ich von Glück sprechen, daß ich am Gang saß. So konnte ich wenigstens ab und zu aufstehen und mir die Beine vertreten.

Für Clickair spricht natürlich der günstige Preis. Hin- und zurück zahlte ich knapp 100 Euro. Der Flug nach Barcelona schlug mit 30 Euro zu Buche, der Rückflug war deshalb vergleichsweise teuer, weil ich an einem Feiertag zurückflog.

Ich tröste mich mit dem Gedanken, daß ich als Kunde einer Billigairline nicht alles haben kann. Beinfreiheit, die ja weniger Plätze im Flugzeug voraussetzen würde und günstigen Preis lassen sich wohl nicht vereinbaren. Und da der Flug von Frankfurt nach Barcelona nur 2 Stunden dauert, ziehe ich den günstigen Preis einer teuer erkauften Beinfreiheit bei zum Beispiel Lufthansa vor.

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25.05.2007

Ecuador: Going out in Quito

Usually the bars and restaurants in Ecuadorean cities are spread out, making it inconvenient to bar hop. Quito in the Mariscal district is a rare exception. The Mariscal district has bars, restaurants, and hostels to suit every taste, and because it's located in the heart of the capital it draws locals as well as tourists.

The district, which is shaped like a long rectangle, is bounded by Avenida Orellana to the north, Avenida Patria to the south, Avenida 6 de Diciembre to the east, and 9 de Octubre to the west.

Although the dominating location of the Mariscal district makes it hard for bars and restaurants outside its limits to get established, there are some increasingly popular picks outside the district as well.

Just in case you not interessted at all in going out in Quito I recommend riding through the Andes on the roof of a train. That`s quite unique and something you can probably only do in Ecuador.

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23.05.2007

Chile: Sprachkurs in Santiago

Sie möchten einen Sprachkurs in Santiago absolvieren? Hier schreibt Henrike P. über Ihre Erlebnisse in Santiago. Wir haben für Sie den Sprachkurs im Goethe Institut in Santiago organisiert und für eine Unterkunft im Zentrum der Stadt gesorgt.

„Mein Santiago-Aufenthalt war grossartig, davon werde ich noch ne ganze Weile zehren. Dirk Schuhmacher von der OLE-Praktikumsbörse hat da maßgeblichen Anteil dran.

Seit 5 Wochen bin ich jetzt wieder in Deutschland, aber in vielen Momenten kommen die Erinnerungen zurück. Meine Gastfamilie war super. Was besseres hätte mir nicht passieren können. Ich habe 4 Wochen lang bei einer alten Dame (82 J.) gewohnt, die unglaublich agil und gut drauf war. Sie hat sich die ganze Zeit um mich gekümmert, wie um ihre eigene Tochter. Nachdem Paola vom OLE-Team mich vom Flughafen abgeholt hatte (ich hatte noch kurz Zeit auszupacken und zu duschen), hat ihre Familie mich mit auf die Hochzeit ihrer Enkeltochter genommen. Großartig, was für ein Einstieg, ausserdem war das gleich günstig, um den Jet-Lag zu überwinden. Weil ich ja echt gar kein Spanisch konnte, hatte ich anfangs bisschen Angst, wie das wohl wird so allein in Südamerika, aber Odette (die alte Dame) konnte fliessend Englisch. Das hat den Einstieg enorm erleichtert. In dieser ersten Nacht hab ich dann glaub ich 15 Stunden geschlafen.

Am nächsten Morgen hat mir Paola dann den Weg zum Goethe-Institut gezeigt und Odette hat mit mir eine Stadtrundfahrt gemacht, um einen ersten Einblick zu bekommen. In Santiago kann man sich ziemlich schnell zurecht finden, da alle Strassen in Blocks angeordnet sind und die Metro einen eigentlich überall hinbringt.“

Hochzeit



Goethe Institut in Santiago



Santiago

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22.05.2007

Auslandskrankenversicherung


Eine Auslandskrankenversicherung bieten gesetzliche und private Krankenkassen an. Wer das Wort „Auslandskrankenversicherung“ in die google-Suchleiste eingibt, kann sich ein erstes Bild über den Markt machen. Außerdem bieten auch noch Sparkassen und Reisebüros Auslandskrankenversicherungen an.

Bei der Frage, auf was es denn beim Abschluß der Auslandskrankenversicherung ankommt hilft Stiftung Warentest weiter.

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19.05.2007

Auslandsaufenthalt

Auslandsaufenthalt? Nein danke! Eine Studie von Hochschul-Informations-System (HIS) hat bei den Studenten im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Wintersemester 2006/2007 nachgefragt wieviele von ihnen im Ausland studieren. Nur 23 Prozent der deutschen Studenten haben studienbezogene Auslandsaufenthalte absolviert.

Ganz schön traurig, wie ich meine. Laut dem Handelsblatt vom 12.05.2007 suchen Unternehmen Absolventen mit Weitblick. Das spiegelt auch meine Erfahrung wider. Personaler fragen mich ganz gezielt nach Absolventen, die bereits während ihrer Studienzeit im Ausland waren. Das Gleiche melden mir auch die ehemaligen Teilnehmer zurück. Sie hatten bei der Jobsuche in aller Regel keine Schwierigkeiten, schnell ein Arbeitsangebot zu erhalten. Es ist also ein klarer Vorteil, im Ausland gewesen zu sein.

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16.05.2007

Argentinien: Praktikum in einem Krankenhaus

Fortsetzung von Guido G.s Erlebnissen in Argentinien. In diesem Teil seines Berichtes schreibt er auch über seine Eindrücke von seinem Praktikum in einem Krankenhaus in Buenos Aires.


„Als wir schließlich um 10 Uhr des nächsten Tages im Bett lagen blieb uns noch eine ganze halbe Stunde Schlaf, bevor wir mit dem Bus nach Colonia fuhren, um dort die Fähre zurück zu nehmen. Alles in allem war unsere Reise wohl etwas kurz. Andererseits hätte es mich nicht besonders gereizt mehr zu sehen, es hat mir gereicht, hübsches kleines Land, aber nichts besonderes.

Die Woche drauf begann endlich mein Praktikum. Da im Krankenhaus schön öfters deutsche Praktikanten hospiziert haben, waren sie sehr überrascht einen Argentinier vor sich zu haben. Prompt bekam ich den Spitznamen “Alemán trucho” (gefälschter Deutscher). Aber sie haben sich sehr gefreut jemanden zu haben der sie aus der Routine holt und ich fühlte mich vom ersten Tag an pudelwohl bei ihnen. Ich wurde ziemlich bald allen Mitarbeitern des Krankenhauses als “el alemán” bekannt, “der Deutsche”. Sie waren alle sehr interessiert und ich musste viel über Deutschland erzählen und wie man sich als Argentinier dort fühlt, so schloss ich schnell Freundschaften mit etlichen Kollegen. Meine Arbeiten umfassten die Assistenz bei allen möglichen Schwesterntätigkeiten, Betten machen, Medikamente aufziehen, Sachen anreichen und mit den Schwestern erzählen, also ziemlich genau das Gleiche was man hier bei einem Krankenpflegepraktikum auch macht, nur dass die Atmosphäre in argentinischen Krankenhäusern sehr verschieden ist. Alles ist viel herzlicher, offener und die hierarchischen Strukturen wie man sie von deutschen Krankenhäusern kennt sind aufgeweichter, die Ärzte laufen nicht ständig mit dieser “Gott-in-weiss” Haltung durch die Gegend…“

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14.05.2007

Argentinien: Ausflug nach Punta del Este

Letzte Woche haben wir schon einen Teil von Guido G.s Erlebnissen in Buenos Aires veröffentlicht. Heute kommt die Fortsetzung:

„Am nächsten Tag gleich weiter nach Punta del Este. Da wir erst spät ankamen und dann auch noch viel Zeit mit dem Suchen einer Jugendherberge verging haben wir leider keinen einzigen Strand wirklich gesehen, gelohnt hat es sich trotzdem: Wir machten schnell Bekanntschaft mit fast allen Jugendherbergsbewohnern und gingen dann alle zusammen in eine Disko am Strand. Man muss sich die Jugendherbergen in Lateinamerika anders vorstellen als hier, zwar etwas runtergekommener, aber die Besucher bilden eine Gemeinschaft, man lernt sich schnell kennen, tauscht Emails aus und geht zusammen Party machen.. Auch die Party dort ist ein wenig anders als hier, alles ein paar Stunden nach hinten verschoben, um 4 Uhr waren wir am Eingang des Clubs, tantzen die ganze Nacht und konnten uns am Strand den Sonnenaufgang anschauen.“

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09.05.2007

Argentinien: Erlebnisbericht aus Buenos Aires

Wir haben Guido G. ein Krankenpflegepraktikum in einem Krankenhaus in Buenos Aires vermittelt und für eine Unterkunft im Zentrum der Stadt gesorgt. Hier schreibt er über seine Erlebnisse während seines Buenos Aires Aufenthalts.

„Am 17. Januar 2007 kam ich nach 24 stündiger Reise, über Madrid und Santiago de Chile, in meiner Geburtsstadt Buenos Aires an. Ich war 1,5 Jahre nicht mehr dort gewesen und sie empfing mich mit dem gewohnten Sonnenschein, der gewohnten Hektik und Unordnung und den gewohnten Gesichtern, da mich meine Verwandten am Flughafen abholten.

Die ersten 2 Wochen verbrachte ich damit mich mit den Mitarbeitern von OLE-Praktikumsbörse zu treffen, mein Zimmer zu besichtigen und die nötigen Papiere und Versicherung für mein Praktikum im Krankenhaus zusammenzukriegen. Als endlich alles erledigt war und wir als Praktikumsbeginn den 1.Februar festlegten konnte ich mich der Planung meines ersten Ausflugs widmen, mit einer Freundin aus Deutschland, die seit einem halben Jahr in Lateinamerika unterwegs war, hatten wir uns vorgenommen ein Wochenende in Uruguay zu verbringen und meinen Geburtstag am 28.Januar in Punta del Este, die Strandstadt schlechthin in Südamerika, zu feiern.

Schliesslich fuhren wir doch ziemlich planlos einfach mit dem Buquebus(die Fähre zwischen Buenos Aires und Uruguay) über den Rio de la Plata nach Colonia rüber und von dort direkt weiter nach Montevideo, die Hauptstadt von Uruguay. Montevideo ist eine hübsche Stadt, die starkt an Buenos Aires erinnert, nur viel kleiner, jedoch der selbe Architekturstil und die Menschen sind den Argentiniern doch ziemlich ähnlich. Die Nacht verbrachten wir in der billigsten Jugendherberge, wo wir Leute aus aller Welt trafen - Franzosen, Isrealis, Deutsche, Brasilianer, alle mit dem selben Ziel: Möglichst billig möglichst viel zu sehen und zu erleben.“

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