OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

12.02.2007

Argentinien: Handy in Argentinien anrufen

Wer von Deutschland aus jemanden auf dem Handy in Argentinien anrufen möchte, hat eine bestimmte Zahlrenreihenfolge zu wählen.

Argentinische Handys erreicht man innerhalb von Argentinien in aller Regel, wenn man die Ziffer 15 vorwählt. Wer aber vom Ausland aus ein Handy in Argentinien anwählen möchte, muss anstatt der 15 eine 9 setzen.

Da für Buenos Aires noch die 11 für die Stadt gewählt werden muß, lautet die korrekte Nummer deshalb:

(Billigvorwahl) 0054 9 11 xx xx xx xx.

Wer mehr über Handynutzung in Südamerika wissen möchte, empfehle ich meinen Beitrag dazu vom 20.09.2006.

Labels: ,

AddThis Social Bookmark Button

09.02.2007

Chile: Metropolenforschung in Santiago

Wo leben wir in Zukunft? In der Stadt oder verstreut auf dem Land? Die Antwort gibt Regina Krieger in ihrem Handelsblatt-Artikel „Zeit für Megacitys“ am Mittwoch, 31.01.2007.

Laut Regina Krieger leben „seit Jahresbeginn jeder zweite Mensch in einer Stadt, bis 2050 werden es schon über zwei Drittel der Menschheit sein. 40 Wissenschaftler, Geologen, Klimaexperten, Historiker, Sozialwissenschaftler und Städtebauer aus fünf Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind auf dem Weg nach Santiago de Chile.“

Erst war ich erstaunt, dass die Forschungsgruppe am Beispiel Santiago den Trend zur Megacity untersucht. Aber auch hierfür hält Regina Krieger eine Antwort bereit: „Denn wenn man die Bewohner des Großraums um Santiago dazuzählt, ist die Hälfte der Einwohner von Chile auf die Hauptstadt konzentriert. Die ökonomische Entwicklung des ganzen Landes hängt von der Megacity ab.“

Der Drang, in die Hauptstädte zu ziehen, fiel mir schon bei meiner ersten Tour nach Südamerika im Jahr 2000/2001 auf. Als besonders krass empfand ich ihn besonders in Peru, wo sich das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben ganz in Lima konzentriert. Wie mir scheint, unterscheiden sich Ecuador und Brasilien von anderen Ländern Südamerikas insofern, als dort zumindest zwei Städte miteinander konkurrieren. In Ecuador sind es Quito und Guayaquil und in Brasilien Sao Paulo und Rio de Janeiro.

Labels: ,

AddThis Social Bookmark Button

08.02.2007

Chile: Einreisebestimmung für Chile

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland benötigen Deutsche für einen kurzfristigen Aufenthalt in Chile zu Tourismus- und Besuchszwecken kein Visum.

Wenn Sie in Chile einreisen wird Ihnen eine kostenlose "Tarjeta de Turismo" (Touristenkarte) ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt.

Sie können Ihre Aufenthaltsdauer gegen eine Gebühr von 100 US-Dollar einmalig um 90 Tage verlängern. Die Verlängerung muss in Santiago im "Departamento de Extranjería" (Ausländerbehörde), Agustinas 1235, Tel. 02-5502410 bzw. in anderen Regionen bei der jeweiligen "Gobernación Provincial" (Provinzverwaltung) beantragt werden.
Bitte denken Sie daran, dass Sie die "Tarjeta de Turismo" zurückgeben müssen, wenn Sie das Land wieder verlassen. Sollte Ihnen die „Tarjeta de Turismo“ gestohlen werden, müssen Sie vor der Ausreise eine Ersatzkarte in der "Policía Internacional" (Gral. Borgoño 10 52) in Santiago bzw. in einer Polizeidienststelle ("Policía de Investigaciones") in den Regionen beantragen.

Labels: ,

AddThis Social Bookmark Button

07.02.2007

Ecuador: Vulkan Ruco Pichincha

SPIEGELonline berichtete am 22.01.2007 über den Tod eines deutschen Touristen am Vulkan Ruco Pichincha. Der Bergsteiger wagte sich zu nahe an einen 60 Meter tiefen Abgrund.

Ecuador ist neben vielen anderen Dingen wie etwa die Pazifikküste auch für seine Vulkane bekannt. Jetzt ist ein deutscher Tourist beim Aufstieg auf den knapp 4700 Meter hohen Vulkan Ruco Pichincha tödlich verunglückt. Laut dem Artikel von SPIEGELonline ist „der 54-jährige Bergsteiger am Wochenende in die Tiefe gestürzt, als er sich zu dicht an einen etwa 60 Meter tiefen Abgrund gewagt hat, um ein Foto zu machen.“

Wir weisen unsere Teilnehmer auf mögliche Gefahrenquellen während ihres Ecuadoraufenthalts hin und geben ihnen im Rahmen des interkulturellen Trainings Tipps, wie sie sich in solchen Situationen am besten verhalten.

Labels: ,

AddThis Social Bookmark Button

06.02.2007

Argentinien: Palermo ist ganz schön hip

Das Stadtviertel Palermo ist derzeit unter den jungen Leuten in Buenos Aires sehr beliebt. Angesagte Treffpunkte befinden sich am Plaza Cortázar und Plaza Campaña del Desierto.

Wer abends in einem trendigen Stadtviertel ausgehen möchte, ist in Palermo genau richtig. Mir persönlich gefielen besonders die Kneipen und Restaurants rund um den Plaza Campaña del Desierto an der Straßenecke Nicaragua und Amenia sehr gut. Am Plaza Cortázar, der auch unter dem Namen Serrano bekannt ist, befinden sich nette kleine Restaurants, wo man gemütlich kleinere Gerichte bestellen kann. Am besten erkundet man das Stadtviertel zu Fuß, da es nicht nur schöne Cafés in Palermo gibt, sondern auch unzählige Boutiquen mit Kleidern für jeden Geschmack.

Wer sich vorab schon mal über Palermo informieren möchte, dem sei der offizielle Internetauftritt der Stadt Buenos Aires empfohlen. Dort wird Ihnen auch eine kleine Tour durch Palermo samt Erklärungen vorgeschlagen.

Labels:

AddThis Social Bookmark Button

05.02.2007

Chile: Zutaten für Pisco Sour

Der Pisco Sour ist eines der beliebtesten alkoholischen Mixgetränke in Chile. Da auch in Peru der Pisco Sour als Nationalgetränk gilt, sehen sich beide Länder als „Erfinder“ des beliebten Getränkes.

Der Pisco Sour basiert auf dem Pisco-Weinbrand, dessen Grundkonsistenz aus Trauben besteht. Den typisch chilenischen Pisco Sour mixt man zu drei gleichen Teilen mit Pisco, Limettensaft und etwas Zuckersirup sowie Eiklar mit Eis. Garniert wird der Pisco Sour dann in der Regel mit einer Prise Angostura.

Im Unterschied dazu mixen die Peruaner ihren Pisco Sour etwas anders. Dort verwendet man etwa 1/4 frischem Limettensaft, 1/4 Rohrzuckersirup, 1/4 Eis und 1/4 Pisco. Alle Zutaten werden kurz, aber kräftig gemischt und in ein Sour-Glas abgeseiht.

In welchem von beiden Ländern der Pisco Sour nun tatsächlich das erste Mal getrunken wurde ist nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt. Er schmeckt aber so lecker, dass es bestimmt nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man ihn auch in deutschen Bars genießen kann.

Labels:

AddThis Social Bookmark Button

02.02.2007

Ecuador: Erfahrungsbericht aus Ecuador

Das Nützliche mit dem Angenehmen in Ecuador verbinden. Dieses Ziel hatte unsere Teilnehmerin Monika K. und erfüllte sich damit einen Traum in Ecuador.

Uns ist es wichtig Ihnen Informationen aus erster Hand zu liefern und bitten deshalb unsere Teilnehmer immer um einen Erfahrungsbericht. Da die Teilnehmer ihre persönlichen Highlights auch gerne mit den Daheimgebliebenen teilen, nutzen die Meisten einen Blog als Plattform, um mit wenig Aufwand mit der Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben.

Nicht anders tat es Monika K., die fast täglich über Ihre Erlebnisse in Ecuador auf Ihrer Blogseite berichtete. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Planung und Organisation des Praktikumsaufenthaltes von Monika K. dazu beitragen konnten, dass Sie eine unvergessliche Zeit in Ecuador verbrachte.

Labels: ,

AddThis Social Bookmark Button

01.02.2007

Chile: Zuviel Gepäck? Die Post hilft

Da viele Dinge wie etwa Kleidung günstiger in Chile sind als in Deutschland, kann es passieren, dass man nach einem langen Aufenthalt mehr Gepäck hat als zu Beginn der Reise. Aber keine Sorge – die Post hilft.

Als ich letzten Sommer in Südamerika unterwegs war hatte ich nach nur einer Woche in Chile zehn Kilogramm zusätzliches Gepäck zusammen. Da ich mit Air Canada von Santiago de Chile nach Buenos Aires weiterflog, war mir bald klar, dass die Kosten für das Übergewicht meiner Koffer höher liegen würden als wenn ich einen Teil meines Gepäcks per Post nach Deutschland verschickte. Vor allen Dingen sah meine Planung noch neun Tage in Buenos Aires vor, wo ich mir natürlich noch das ein oder andere Andenken kaufen wollte.

Ich bereitete deshalb ein nicht ganz 11 Kilogramm schweres Paket vor und ging damit zur zentralen Poststelle in Santiago de Chile am Plaza de Armas. Der ganze Vorgang verlief völlig unproblematisch. Ich füllte einen leicht verständlichen Vordruck aus und zahlte 45084 chilenische Pesos, was in etwa 63 Euro entsprach. Innerhalb von nur vier Tagen war das Paket unversehrt und in bestem Zustand in Bamberg angekommen.

Sollten Sie also auch in Chile zuviel Gepäck anhäufen, dann empfehle ich Ihnen, es per Post an Ihre Heimatadresse zu schicken.

Labels: ,

AddThis Social Bookmark Button