OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

31.01.2007

Argentinien: Recoleta Friedhof in Buenos Aires

Auf dem Recoleta-Friedhof wurden bekannte argentinische Persönlichkeiten wie Evita Perón sowie andere Staatsmänner bestattet. Mit prächtigen Grabstätten verewigten sich hier wohlhabende Bürger und Politiker. Dem altehrwürdigen Stadtteil widmete ich einen Extra-Blog.

Normalerweise besuche ich auf meinen Reisen keine Friedhöfe, aber vom Recoleta-Friedhof erzählte man mir bereits auf meinen vorherigen Reisestationen. Anders als bei mir bekannten Friedhöfen reihen sich auf dem Recoleta zum Teil reichlich verzierte Mausoleen ganz dicht aneinander. Die kleinen Prachthäuser haben manchmal sogar Platz für einen Altar samt Gebetsstuhl.

Das bekannteste Mausoleum gehört der Familie Duarte, dort ist auch Evita Perón bestattet. Da das Mausoleum in einem Seitenteil des Friedhofs liegt, wäre es nicht so einfach zu finden, wenn nicht alle Besucher dorthin wollten. Rund um den Eingangsbereich sind zahlreiche Eisenplaketten aufgehängt, die Zeugnis darüber geben, welche Familienmitglieder dort bestattet sind. Anders als bei den meisten anderen Grabstätten ist die Duarte-Ruhestätte stets mit frischen Blumen geschmückt, den vielen Fans sei Dank.

Den Recoleta-Friedhof kann man jeden Tag in der Zeit von 07:00 Uhr bis 17:45 Uhr besuchen. Führungen werden sonntags um 14:30 Uhr angeboten.

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30.01.2007

Jetlag

Ein Jetlag tritt auf, wenn man innerhalb kurzer Zeit die Zeitzonen wechselt. Der Körper spürt, dass er sich in der falschen Zeitzone befindet, weil sich die Hell-/Dunkelphasen entgegen dem gewohnten Rythmus ändern.

Der Jetlag läßt sich zwar bei langen Flugreisen nicht vermeiden, aber man kann dem Körper helfen, damit besser umzugehen. Mir hat bei meinen letzten Flugreisen geholfen, dass ich schon vor dem Flug meine Uhrzeit auf die Zeit des Zielortes umgestellt habe. So konnte ich mich von Beginn des Fluges an darauf einstellen. Nach der Ankunft im Zielland bemühte ich mich darum, vom ersten Augenblick an in den dortigen Alltag einzutauchen. Wenn ich beispielsweise nach der Landung in Quito gefragt werde, ob ich mit in eine Bar kommen möchte, tue ich das nicht nur meinen Freunden zuliebe, sondern auch, um mich schnell an den neuen Rythmus zu gewöhnen. Außerdem half es bislang, während des Fluges viel stilles Wasser zu trinken und auch nach der Landung viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Der Jetlag ist ein natürliches Phänomen, das jeden trifft. Mit diesen Tipps lassen sich die Folgen eines Jetlags aber eindämmen, und der Trip in das fremde Land kann von ersten Tag an genossen werden.

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29.01.2007

OLE offers internships in China and South America

The German agency OLE-praktikumsboerse offers internships in China and South America. We support students and young professionals who want to broaden their horizons and dive into a new culture.

Internships in South America
In South America we offer internships in Ecuador, Peru, Chile and Argentinia. We offer internships in these countries in various fields such as medicine, social work, cultural education, geography and TV production.

Internships in China
In China we offer internships in Shanghai. If you wish to do an internship in Shanghai we are happy to open the doors to this unforgettable experience. Our strength in Shanghai is internships in the fields of architecture, controlling, marketing and sales.

OLE-Praktikumsboerse package
If you are looking for accommodation and a language course, we can help you find the right fit. Take advantage of our extensive experience - we have spent the last half decade working with young people and arranging internships in South America and China.

Our expertise
We are experts in the field of intercultural exchange. We have lived in all the countries where we offer internships. We know the cultural do's and don't's of each country and we provide you with that information ahead of time . We do the work so that you can enjoy your trip, giving you an important edge over the typical backpacker.

For further information and assistance you can reach us online or by telephone at +49 951 18 90 703.

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26.01.2007

Argentinien: Streit um eine Zellstofffabrik

In unserem Blog vom 04.12.2007 berichteten wir erstmals über den Streit zwischen Argentinien und Uruguay um eine Zellstofffabrik. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat das letzte Wort.

Argentinien und Uruguay streiten um den Bau einer Zellstofffabrik in Uruguay. Die Bewohner der argentinischen Stadt Gualeguaychu, die direkt am Grenzfluss Rio Uruguay liegt, fürchten, daß die Zellulosegewinnung zu erheblichen Umweltschäden führen könnte. Im Handelsblatt vom Dienstag, 23.01.2007 schreibt Oliver Voss aus Seite 10 in seinem Artikel „Die Karnevalskönigin und der Papierkrieg“ dazu: „Was die Argentinier aufbringt: Zellulosegewinnung ist eine schmutzige Angelegenheit. Holz wird durch Sulfate zersetzt, und das vergiftete Abwasser könnte im Rio Uruguay landen. Durch Schwefelverbindungen, die in die Luft gelangen, stinkt es in der Nähe solcher Fabriken oft nach faulen Eiern.“

Uruguays Standpunkt ist, dass diese Fabrik von dem finnischen Unternehmen Botnia, die 1,1 Milliarden Dollar kostet „die größte Investition eines Unternehmens in der Geschichte Uruguays ist“, so Oliver Voss in seinem Artikel. Oliver Voss erklärt dazu im Handelblatt: „Das Bruttoinlandsprodukt von Uruguay belief sich 2005 auf gerade 33 Milliarden Dollar. Nach einer Studie der Weltbank könnte das Außenhandelsdefizit Uruguays durch die neue Anlage um über 20% sinken.“

Der Ausgang dieser Auseinandersetzung ist offen. Abzuwarten bleibt, wie der Internationale Gerichtshof in Den Haag darüber entscheiden wird.

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25.01.2007

Ecuador: Por qué debe venir a Quito?

Un turista debe venir a Quito porque Quito es una ciudad latinoamericana donde hay mucha diversidad de estilos de gente y cultura. Puede visitar la parte antigua y moderna de Quito, encontrando en la parte antigua iglesias, teatros y museos y en la parte moderna grandes edificios, centros comerciales, restaurantes, cafés, bares y discotecas. Asimismo la gente es muy amigable y cordial. Se puede disfrutar de un clima cálido y una hermosa vista de las montañas.

Sofía V.,23, ist Ecuadorianerin und lebt in Quito.

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24.01.2007

Argentinien: La Recoleta in Buenos Aires

Das Stadtviertel La Recoleta mutet mit seinen eleganten Häuserfassaden sehr französisch an und versprüht Pariser Eleganz. Bekannt ist Recoleta auch für seinen Friedhof, der letzten Ruhestätte für viele argentinische Staatspräsidenten und berühmte Persönlichkeiten.

Recoleta ist das Wohnviertel des alteingesessenen Geldadels von Buenos Aires. Ähnlich wie das 8. oder 16. Arrondissement in Paris umweht auch Recoleta ein eigenes Flair. Teure Geschäfte locken mit edlen Auslagen ihre Kunden an. In der Straße R. M. Ortíz öffneten in jüngster Zeit zwar einige neumodische Bars, Kinosäle und Eisdielen, aber der mondäne Eindruck von Recoleta ist geblieben.

Die Stadt Buenos Aires informiert auf ihrer eigenen Internetseite über die Geschichte des Stadtviertels und hält einen Vorschlag für einen Spaziergang bereit. Mich persönlich faszinierte besonders der Friedhof von La Recoleta mit seinen prächtigen Mausoleen, dem ich deshalb einen eigenen Blog widme.

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23.01.2007

Neue EU-Sicherheitsbestimmungen auf Flughäfen (II)

Seit Montag, 6. November 2006 gelten auf allen Flughäfen innerhalb der EU neue Sicherheitsbestimmungen. Die neuen Vorschriften gelten für alle Flüge von Europa nach China und Südamerika und zurück und haben zum Ziel, die Passagiere vor Flüssigsprengstoffen zu schützen. In der letzten Woche zeigten wir was sich geändert hat. Heute zitieren wir aus dem Merkblatt von der Vereinigung europäischer Luftlinien, um zu zeigen was sich auch nach Inkraftreten der neuen Bestimmungen sich im Vergleich von den Maßnahmen zuvor nicht geändert hat.

Sie dürfen weiterhin:
• Flüssigkeiten in Gepäckstücken mitführen, die Sie aufgeben – die neuen Bestimmungen betreffen lediglich das Handgepäck,
• In Ihrem Handgepäck für den Flug benötigte Medikamente und Lebensmittel mitführen, einschließlich Babynahrung. Es kann sein, dass ein Nachweis darüber, das Sie diese benötigen, von Ihnen verlangt wird.
• Flüssigkeiten, wie Getränke und Parfum in den Airport Shops innerhalb der EU kaufen, wenn sich diese in dem nur für Passagiere mit Bordkarte zugänglichen Bereich befinden, sowie an Bord eines Flugzeuges einer Fluggesellschaft der EU.

Wenn diese in einem speziell versiegelten Beutel verkauft werden, sollten Sie diesen nicht öffnen, bevor sie an den Sicherheitskontrollen durchleuchtet wurden, andernfalls könnten sie dort konfisziert werden. (Wenn Sie an einem EU-Flughafen zwischenlanden, sollten Sie den Beutel nicht öffnen, bevor Sie die Sicherheitskontrollen am Transferflughafen passiert haben, bzw. bevor Sie die Sicherheitskontrolle an dem letzten Transferflughafen passiert haben, wenn Sie häufiger umsteigen).

Bei all diesen Flüssigkeiten handelt es sich um zusätzliche Flüssigkeitsmengen, die zusätzlich zu der oben erwähnten Menge in einem wieder versiegelbaren Plastikbeutel mitgeführt werden dürfen.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte vor Reisebeginn an Ihre Fluggesellschaft oder Ihr Reisebüro.“

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise.

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22.01.2007

Chile: Daten & Fakten

Charakteristisch für Chile ist seine 4300 Kilometer lange Ausdehnung in Nord-Süd Richtung entlang des Pazifischen Ozeans und den Anden. Die durchschnittliche Breite des Landes beträgt dagegen nur 140 Kilometer.

Die chilenische Botschaft gab im Dezember 2006 die zweite Ausgabe ihres Magazins „Chile heute“ heraus. Das Magazin wurde unter der Leitung des Wirtschaftsattachés Dr. Hugo Calderón erstellt und informiert über chilenische Politik, Wirtschaft und Kultur. Diesem Magazin sind die nachfolgenden Daten und Fakten zu Chile entnommen.

Die Fläche Chiles ist mit 756.096 qkm fast doppelt so groß wie die 357.026 qkm große Bundesrepublik Deutschland. In Chile leben 16 Millionen Einwohner, davon 86,7% in der Stadt und 13,3% auf dem Land, diese Prozentsätze ähneln denen zur Bundesrepulik Deutschland. Das Durchschnittsalter der Chilenen beträgt 30,4 Jahre, damit ist das Land bislang kaum vom demographischen Wandel betroffen (das deutsche Durchschnittsalter liegt im Vergleich dazu bereits bei über 40 Jahren). 70% der Chilenen sind römisch-katholisch, 15% protestantisch und 15% bekennen sich zu einer anderen Religion. In der Hauptstadt Santiago de Chile leben 40% der Einwohner Chiles. 96% der Chilenen können lesen und schreiben. Wirtschaftliches Standbein sind Dienstleistungen mit 59%, gefolgt von der Industrie mit 33% und der Landwirtchaft mit 8%.

Weitere Daten und Fakten zu Chile finden Sie auch auf den Internetseiten von ProChile und ChileInfo. Hinter ProChile steht das Exportförderungsbüro des chilenischen Außenministeriums in Deutschland und ChileInfo ist das internationale Handels- und Businessportal von Prochile.

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18.01.2007

Ecuador: De qué hablan los Quiteños?

Los quiteños somos gente muy abierta y sociable, en general nos gusta hablar de muchos tópicos. A la gente joven nos gusta mucho hablar sobre deporte, aventura , negocios y también cultura, arte, diseño, literatura y cine especialmente latinoamericanos. La gente adulta prefiere hablar de temas relacionados a la música, la economía y especialmente la política en Ecuador, temas que son muy actuales e interesantes.

Sofía V.,23, ist Ecuadorianerin, lebt in Quito und führt das Terranova Bed-and Breakfast Hostal.

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17.01.2007

Argentinien: En efectivo!

Wer an der Supermarktkasse in Buenos Aires von der Kassiererin „¿en efectivo?“ gefragt wird, der sollte seinen Geldbeutel griffbereit haben.

Häufig sind es für Spanischanfänger die kleinen Fragen, die einen ganz schön in die Bredouille bringen können. Aus meiner Sicht ist die Frage „¿En efectivo?“ eine solche Frage. Mit „¿En efectivo?“ möchte man von Ihnen wissen, ob Sie in bar zahlen möchten oder nicht.

Sollten Sie einmal Geld mit Ihrer deutschen EC-Karte abheben wollen, ist das solange kein Problem, wie Ihre Karte das MAESTRO-Zeichen trägt. Was Sie beim Abheben im Ausland alles beachten sollten, habe ich in einem Extra-Blog im November 2007 zusammengefasst.

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16.01.2007

Neue EU-Sicherheitsbestimmungen auf Flughäfen

Seit Montag, 6. November 2006 gelten auf allen Flughäfen innerhalb der EU neue Sicherheitsbestimmungen. Die neuen Vorschriften gelten für alle Flüge von Europa nach China und Südamerika und zurück und sollen die Passagiere vor terroristischen Angriffen mit Flüssigsprengstoffen schützen.

Die Vereinigung europäischer Luftlinien gibt auf ihrer Internetseite die neuen Regeln für die Sicherheitsbestimmungen beim Handgepäck bekannt. In ihrem Merkblatt ist folgendes zu lesen:

„Sie dürfen nur kleine Mengen an Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen. Diese Flüssigkeiten müssen in separaten Behältern abgefüllt sein, die jeweils maximal 100 ml beinhalten dürfen. Diese Behälter sind in einem durchsichtigen, wieder versiegelbaren Plastikbeutel mit einem Gesamtvolumen von maximal einem Liter pro Passagier zu verpacken.

• Als Flüssigkeiten gelten:
• Wasser und andere Getränke, Suppen, Sirup
• Parfum
• Gels, einschließlich Haar- und Duschgel
• Pasten, einschließlich Zahnpasta
• Mascara
• Cremes, Lotionen und Öle
• Sprays
• Inhalte von unter Druck stehenden Behältern wie etwa Rasierschaum
• halbflüssige Mischungen
• und andere ähnlich zusammengesetzte Konsistenzen.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte vor Reisebeginn an Ihre Fluggesellschaft oder Ihr Reisebüro.“

Aus eigener Erfahrung rate ich den Teilnehmern, die über Nordamerika nach Südamerika reisen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Der Antritt der Reise verläuft entspannter, wenn man nach dem Check-In noch Zeit hat, in aller Ruhe einen Kaffee zu trinken, als wenn man ungeduldig und nervös in langen Warteschlangen ausharren muss.

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15.01.2007

Ecuador: Rosen aus Ecuador

Rosen aus Ecuador gelten als besonders schön, exklusiv und avancieren deshalb zum Exportschlager Ecuadors. Das Handelsblatt veröffentlichte am Montag, 08.01.2007 über die Rosen aus Ecuador einen Artikel.

Unter dem Titel „Wenn die Damen Stacheln tragen“ berichtet der Handelsblattredakteur Rainer Nahrendorf auf Seite 10 der Montagsausgabe, dass die Rosen aus Ecuador zu einem blühenden Geschäft für das Land werden. „Möglich macht das die Lage am Äquator. In den bis zu 3000 Meter hohen Tälern von Cayambe und Cotopaxi mit ihrem ganzjährigen Frühlingsklima gibt es rund um das Jahr zwölf Stunden Tageslicht.“ Im weiterern Verlauf seines Artikels beschreibt Rainer Nahrendorf die Arbeitsbedingungen der arbeitenden Frauen, die immerhin 70 Prozent der Beschäftigten ausmachen und liefert wirtschaftliche Daten, die die zunehmende Bedeutung der Rosen für die ecuadoriansiche Wirtschaft untermauern.

Ebenfalls über die Rosen aus Ecuador berichtete Christian Schmidt-Häuer in der ZEIT vom 21.07.2005. In der ZEIT-Rubrik „Dossier“ skizziert der Autor ausführlich unter dem Titel „Rosen für die reiche Welt“ den Weg der Rosen von Ecuador nach Europa.

Aus meiner Sicht sind beide Artikel hervorragend recherchiert. Ich persönlich finde es allerdings schade, daß auf dem Weg von Quito nach Otavallo die ehemals schöne Sicht auf die sagenhafte Naturlandschaft wegen der mit weißen Plastikfolien bespannten Gewächshäuser erheblich eingeschränkt ist.

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12.01.2007

Chile: DAAD in Santiago

Der DAAD-Internetauftritt in Chile ist die Plattform für Chilenen, die gerne in Deutschland studieren möchten. Aber auch für Deutsche gibt es interessante Informationen.

Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) in Santiago kann auch für Praktikanten eine Anlaufstation sein, um Deutsche und Chilenen in Santiago kennen zu lernen. Seine Mitarbeiter veranstalten Vorträge zu verschiedene Themen mit deutschem und chilenischem Bezug und leisten auch Hilfestellung, wenn Sie vorhaben, nach Ihrer Praktikumszeit in Chile zu studieren.

Zudem arbeitet der DAAD eng mit dem Goethe Institut in Santiago zusammen, über das OLE-Praktikumsbörse Sprachkurse anbietet. Auch das Goethe Institut bietet regelmäßig kulturell und gesellschaftlich interessante Veranstaltungen an, die öffentlich zugänglich sind. Beispielhaft dafür sind die im Januar 2007 in Santiago de Chile vom Goethe Institut organisierten Kulturwochen mit Tanzvorführungen und Fotoausstellungen.

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11.01.2007

Praktikum im Ausland

Bei dem Stichwort „Praktikum im Ausland“ denkt man schnell an deutsche Studierende, die im Ausland praktische Arbeitserfahrungen sammeln. Mittlerweile gibt es aber schätzungsweise 30.000 ausländische Praktikanten, die nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) in der Bundesrepublik arbeiten. Auch sie absolvieren ein Praktikum im Ausland.

Unter dem Titel „Aus Schanghai nach Duisburg“ beschreibt Sara Kammler im Handelsblatt vom 05.01.2007 auf Seite 16, wie deutsche Unternehmen Praktikanten aus aller Welt in ihre tägliche Arbeit integrieren. Der Artikel macht deutlich, dass große internationale Unternehmen nicht mehr alleine auf deutsche Studierende mit Auslandserfahrungen zurückgreifen, sondern auch zunehmend ausländischen Praktikanten anwerben, um sie erst mit der Unternehmenskultur vertraut zu machen, bevor sie dann führende Positionen in ihren Heimatländern übernehmen.

Dies macht auch deutlich, wie wichtig ein Praktikum im Ausland ist, um im Wettbewerb mit ausländischen Studierenden zu bestehen. Deshalb bieten wir unsere Praktikumsstellen im Ausland unter anderem bei einheimischen Unternehmen an, damit deutsche Praktikanten für diese Unternehmen eines Tages in deutschen Tochterunternehmen tätig werden können

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10.01.2007

Argentinien: Avenida 9 de Julio

Die Avenida 9 de Julio in Buenos Aires gilt als die breiteste Straße der Welt. Sie ist 120 Meter breit und hat 18 Fahrspuren.

Über die Ausmaße der Avenida 9 de Julio in Buenos Aires gibt es unterschiedliche Angaben. Die NEON-Ausgabe vom 01/2007 verweist auf Seite 16 auf die oben genannten Zahlen. Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia misst die Avenida 9 de Julio mit einer Breite von 140 Metern und 16 Fahrspuren.

Unabhängig davon, wie breit die Avenida 9 de Julio tatsächlich ist, habe ich noch keine bessere Beschreibung der Straße gefunden wie in dem Buch „Resturlaub“ von Tommy Jaud. In dem Kapitel „Buenas Aires“ schildert die Hauptfigur des Buches, Pitschi, seine Eindrücke mit den Worten: „Von der einen Seite bis zur anderen wäre genug Platz für ein Fußballfeld. Die Ampel auf der Gegenseite ist so weit entfernt, dass man nur mit Mühe erkennen kann, ob sie rot ist, grün oder kaputt. Die zwei winzigen Fußgängerinseln in der Mitte des Straßenmonsters wirken wie zwei Steine in einem reißenden Bach.“

Auf mich machte die Avenida 9 de Julio bei der ersten Überquerung einen ähnlichen Eindruck. Aber schon beim zweiten Mal war ich vor allen Dingen damit beschäftigt, möglichst sicher und schnell auf die nächste Verkehrsinsel zu kommen. Mittlerweile zeigen speziell dafür aufgestellte Ampeln den Fußgängern die Zeit an, die sie für die Überquerung der Avenida 9 de Julio haben. Das macht die Sache erheblich einfacher.

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