OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

30.12.2006

Vielen Dank an alle Blog-Leser

Auf diesem Weg möchte ich Ihnen für die zahlreichen positiven Reaktionen auf den Blog danken. Seit Oktober 2006 schreibe ich mit Ihrer Unterstützung regelmäßig über Alltagsgeschichten, Tipps und Ratschläge zu den Ländern Ecuador, Peru, Chile, Argentinien und China.

Über die Philosophie des OLE-Blogs

Der Auslöser, mit dem Bloggen anzufangen, waren die zahlreichen Emails, die mit Fragen zum OLE-Programm und über Auslandsaufenthalte generell an mich gestellt wurden. Da ich mir bei meiner ersten Reise nach Südamerika ebenfalls die Frage stellte, was im Ausland wohl auf mich zukommen würde, mir damals aber niemand diese Frage beantworten konnte, kann ich mich gut in Ihre Situation hineinversetzen. Ihre Anregungen zur Handynutzung in Südamerika oder auch die Frage, was es mit den Linien von Nazca auf sich hat, sowie meine persönlichen Erfahrungen vor Ort gebe ich Ihnen gerne mittels des Blogs weiter.

Die Blog-Themen

Sie haben in den letzten zwei Monaten mit Ihrer Bitte nach „Insiderinformationen“ aus den einzelnen Ländern ganz wesentlich die Themen des Blogs bestimmt. Die Reaktionen zu den Blogs Auslandsbafög, Interkulturelle Vorbereitung auf China und Fahrtkostenzuschuss vom DAAD waren außerordentlich positiv und ich möchte Ihnen an dieser Stelle nochmals herzlich dafür danken. Wie Sie mir in Ihren Emails geschrieben haben, ist es Ihnen wichtig, zusätzlich dazu auch Insiderinformationen über die einzelnen Städte zu erhalten, in die die OLE-Praktikumsbörse Praktika vermittelt. Da ich zuletzt im Sommer 2006 für fünf Wochen in Südamerika unterwegs war, fiel und fällt es mir leicht, diesem Wunsch nachzukommen. So berichtete ich zum Beispiel über die vollen Restaurants um Mitternacht in Buenos Aires, über die uralten Heidelberger Druckmaschinen in Lima sowie darüber, dass sich Santiago de Chile bestens als Ausgangspunkt eignet, um in den Anden Ski zu fahren. Besonders freue ich mich über Ihre Emails zu China im Allgemeinen und Shanghai im Speziellen. Vor meiner letzten Reise nach Shanghai im November 2005 hörte auch ich von günstigen Elektrogeräten, die man dort einkaufen könne. Aber erst seitdem ich vor Ort war kann ich beurteilen, ob es sich auch tatsächlich lohnt, sie dort zu erwerben. Neben meinen persönlichen Erfahrungen leite ich Ihnen auch regelmäßig aktuelle Informationen über die einzelnen Städte und Länder aus der deutschen Presse weiter. An dieser Stelle gebührt Thomas ein besonderer Dank, der mich auf den SZ-Artikel über jüdisches Leben in Shanghai aufmerksam machte.

Danke für die Kooperation

Der Blog wächst dank Ihrer Mithilfe. Besonders in den letzten zwei Monaten freute ich mich über Ihre Zuschriften und Anrufe und verarbeitete diese in den täglichen Blogs über Alltagsgeschichten, Tipps und Ratschläge zu den einzelnen Ländern. Auch im nächsten Jahr werde ich mit Ihnen den OLE-Blog zur zentralen Plattform für alle Südamerika- und China-Interessierten ausbauen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2007!
Herzliche Grüße
Ihr
Dirk Schuhmacher

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29.12.2006

Argentinien: Wirtschaftliche Erholung

Vor fünf Jahren entbrannte in Buenos Aires beinahe ein Bürgerkrieg. Heute erlebt Argentinien einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung.

Unter der Überschrift „Unheimlicher Aufschwung“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung am Dienstag, 19.12.2006 auf Seite 9 einen Artikel von Peter Burghardt, der darin noch einmal die Geschehnisse in der heißen Vorweihnachtszeit 2001 in Buenos Aires schildert.

Peter Burghardt beschreibt eindrucksvoll wie damals das Land zahlungsfähig war und die Regierung Privatguthaben einfror, um die Kapitalflucht zu stoppen. „Seit dem Absturz wächst die Wirtschaft um durchschnittlich fast neun Prozent – das sind chinesische Verhältnisse und Spitzenswerte in Lateinamerika“, so der Autor über die gegenwärtige Entwicklung des Landes. „Ausländische Geschäftsleute und Touristen sind begeistert vom günstigen Wechselkurs; ein Euro ist vier Peso wert“ schreibt Peter Burghardt in seinem Artikel.

Die Erfahrung, dass gerade Restaurantbesuche sehr günstig sind kann ich von meiner letzten Reise nach Argentinien bestätigen. Insofern lohnt es sich für alle Argentinien-Interessierte ihr Vorhaben von einem Praktikum in Argentinien bald umzusetzen.

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28.12.2006

Chile: In der Schlange anstehen

In Santiago stellt man sich für den Erwerb eines Metrotickets ordnungsgemäß am Ende der Schlange an. Am Kiosk oder an der Bushaltestelle gilt das Gleiche. Drängeln ist verpönt.

Wer zur rushhour in Santiago de Chile mal schnell ein Metroticket kaufen möchte, wird keinen Erfolg haben. Denn die Santiaguinos kaufen in der Regel nur ein Ticket pro Fahrt und nicht etwa eine Wochen- oder gar Monatskarte. Während meines Santiago-Aufenthalts im letzten Sommer stellte ich fest, dass es in den Metrostationen, aber auch in der Post und in Banken nicht eine Warteschlange vor jedem einzelnen Schalter, sondern eine zentrale Schlange für alle gibt. Auch wenn natürlich auf den ersten Blick damit die Schlange unendlich lang aussieht, kann man sich dadurch das in Deutschland bekannte nervöse Hin- und Herhüpfen zwischen den Schlangen ersparen.

Das Phänomen des Wartens und die zumindest in Deutschland sinkende Bereitschaft, auf etwas zu warten, ist auch Gegenstand eines Artikels im Handelsblatt von Tanja Kewes vom 20.12.2006 auf Seite 9.

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27.12.2006

China: Jüdisches Leben in Shanghai

Henrik Bork von der Süddeutschen Zeitung beleuchtet die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Shanghai. Der Artikel „Chanukka in Schanghai“ erschien am Dienstag, 19.12.2006 auf Seite 8 in der SZ.

Henrik Bork beschreibt in seinem Artikel, wie der 41-jährige israelische Fotojournalist Dvir Bar-Gal eher zufällig auf die jüdische Geschichte der Stadt aufmerksam gemacht wurde. Der Fotojournalist „bekam eines Tages einen Anruf, dass bei einem chinesischen Antiquitätenhändler ein jüdischer Grabstein aufgetaucht sei.“ Seit dem recherchiert Dvir Bar-Gal zu dem Thema über die jüdischen Zuwanderer in Shanghai.

Henrik Bork ist es mit diesem Artikel gelungen, ein interessantes Kapitel über das jüdische Leben in Shanghai zu beleuchten. Auf der Seite von jetzt.de können Sie den vollständigen Artikel nachlesen.

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26.12.2006

Ecuador: Cuales son los lugares mas famosos en Quito?

En el Centro histórico podemos encontrar lugares interesantes como la iglesia “Catedral”, “Santo Domingo”, “San Francisco”, museos como: “Museo de Cera”, “Museo de la Ciudad”, teatros como “Teatro Sucre” y “Teatro Bolívar”. Sin embargo los lugares mas interesantes y turísticos para visitar son: “El Teleférico“ (un paseo aéreo por las montañas con una gran vista de la ciudad), “La Mitad del Mundo“ ( museo en la línea ecuatorial), “El Panecillo” (estatua de la virgen y museo”, Ichimbia ( sector rodeado de interesantes cafés y alrededor la mejor vista de la ciudad).

Sofía V.,23, ist Ecuadorianerin und lebt in Quito.

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25.12.2006

Argentinien: Pasta oder Carne?

Die argentinischen Spezialitäten widerspiegeln die unterschiedlichen Einwanderergruppen. Anhänger purer Fleischlust kommen genauso auf ihre Kosten wie Liebhaber der italienischen Küche. Platzreservierungen in den Restaurants sind ratsam.

Carne ist das spanische Wort für Fleisch, und wer ein typisch gegrilltes Stück Fleisch essen möchte, bestellt ein Asado. Gegrilltes trägt Namen wie etwa Asado de Tira (Rippen), Bife Costilla (T-Bone-Steak) oder Bife de Lomo (Filet). Das aromatischste und saftigste Stück ist das Bife de Chorizo, ein dickes Rumpsteak mit Fettrand. Meist wird das Fleisch cocido (durchgebraten) serviert, auf Wunsch aber auch a punto (medium) oder jugoso (saftig, blutig). Mir persönlich gefiel das Cabaña las Lilas in der Straße Alicia Moreau de Justo im Viertel Puerto Madero sehr gut, weil man dort ganz nach individuellem Geschmack frisch gegrilltes qualitatives Fleisch bestellen kann.

Die italienische Küche wird im Campo dei Fiori zelebriert. Die Küche des Restaurants ist dank großer Glasscheiben bestens einsehbar, der Platzservice ist hervorragend und die Preise sind sehr moderat. Dieses Restaurant steht stellvertretend für zahlreiche andere italienische Restaurants, die zum ausgezeichneten Ruf der Stadt in puncto italienischer Küche beitragen.

Die Frage nach Pasta oder Carne sollte sich im Idealfall daher nicht stellen. Am besten ist sowieso, beides zu genießen: Pasta und Carne.

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23.12.2006

China: Praktikum in Shanghai

Ohne Bewerbungsaufwand ein Praktikum in Shanghai – dem Schmelztiegel Chinas! Shanghai ist der Magnet für alle, die am Puls der Zeit sein möchten.

Gerechtfertigt oder nicht, aber Shanghai taucht fast täglich in den Schlagzeilen deutscher Tages- und Wirtschaftszeitungen auf. Ein Praktikum in Shanghai kann der erste Schritt sein, um sich der chinesischen Kultur anzunähern.

Auch wenn Sie kurzfristig planen, ein Praktikum in Shanghai anzutreten, empfehlen wir Ihnen, Kontakt mit uns aufzunehmen. In der Regel benötigen wir maximal drei Monate, um Ihnen ein Praktikum in Shanghai anbieten zu können.

Solange wir Ihnen nicht das gewünschte Praktikum in Shanghai anbieten können, fallen für Sie auch keine Kosten an. Die 325 Euro für die Praktikumsvermittlung werden erst dann fällig, wenn Sie eine Zusage vom Unternehmen erhalten haben.

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22.12.2006

Auslandsbafög

Auslandsbafög wird für ein Praktikum ausserhalb der EU nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt. Wer Auslandsbafög für seinen Aufenthalt beantragen möchte, richtet sich mit seinem Anliegen nicht an das Studentenwerk der eigenen Uni, sondern an bestimmte Ämter für Ausbildungsförderung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für die Gewährung eines Auslandsbafögs für ein Praktikum ausserhalb der EU-Grenzen erhebliche Anforderungen. So gilt ein Praktikum in Südamerika oder Asien nur dann als förderlich, wenn

- das Praktikum nach der Studien- oder Prüfungsordnung zwingend außerhalb Europas abzuleisten ist (z.B. Angewandte Weltwirtschaftssprachen)
- oder der Auszubildende sich derart spezialisiert hat, dass praktische Erfahrungen außerhalb Europas erworben werden müssen (z.B. Technologie in den Tropen)
- oder das Praktikum in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einem Auslandsstudium in demselben Staat durchgeführt wird.

Als nicht besonders förderlich im Sinne des Gesetzes sieht das BMBF Auslandspraktika an, die lediglich der allgemeinen Verbesserung späterer Berufschancen dienen.

Fragen zum Auslandsbafög beantwortet die kostenfreie BAföG-Hotline: 0800-223 63 41 von Montags bis Freitags 8 - 20 h. Erhältlich ist auch eine allgemeine pdf Broschüre des BMBF zu Bafög.

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21.12.2006

Argentinien: Anspruch auf „Gute Luft“

Der Name Buenos Aires heißt wörtlich übersetzt „Gute Lüfte“. Angesichts des Verkehrs und der Autoabgase verdient die Stadt nicht immer diesen Namen.

Vor allem in den argentinischen Sommermonaten hängt über der Stadt eine dicke Smogwolke, die trotz der Nähe zum Meer nur selten wegzieht. Aus diesem Grund haben die argentinischen Wintermonate ihren ganz besonderen Reiz. Die Temperaturen liegen dann zwar tagsüber nur um die 15 Grad, aber die Stadt versprüht einen speziellen Charme, wenn trotz der Kälte die Sonne scheint und die Bewohner die sonst seltene klare Luft genießen können.

Die Stadt verdankt allerdings historisch betrachtet ihren Namen auch nicht der guten Luft, sondern der „Heiligen Jungfrau des guten Windes“. Der Stadtgründer Don Pedro de Mendoza dankte 1536 „Nuestra Señora del Buen Ayre“ dafür, dass sie ihm und seinen Begleitern günstige Winde geschickt hatte, die ihn bis ans Ufer des Río de la Plata trugen.

Wer also nach Buenos Aires reist in der Erwartung, eine Stadt mit einer besonders klaren Atmosphäre und wenig Schadstoffbelastung zu besuchen, der liegt leider falsch.

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13.12.2006

Salsamusik im Radio

Radio Galaxy spielt Montag abends ab 21 Uhr Salsa, Merengue und Cumbia. Die ideale musikalische Einstimmung auf einen Aufenthalt in Südamerika.

Wer Montag abends an Stelle des Fernsehers das Radio einschalten möchte, kann ab 21 Uhr heißen lateinamerikanischen Rhythmen lauschen. An manchen Sendetagen stammen auch die Moderatoren aus Südamerika und legen Ihre Lieblingsmusik auf – spanische Unterhaltung inklusive. So kann man sich nicht nur musikalisch, sondern auch sprachlich auf den Lateinamerikaaufenthalt einstimmen.

Da die Frequenzen von Radio Galaxy zumindest bayernweit unterschiedlich sind, lohnt sich ein Blick auf deren Internetseite.

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12.12.2006

Ecuador: Bares y restaurantes en Quito

Quito es una ciudad que tiene muchos bares, cafés y restaurantes para visitar. Entre mis cafés favoritos están el cofee tree, Sutra, Zocalo y Metro café, son lugares muy interesantes con excelente ambiente y decoración. Hay todo tipo de restaurantes de comida típica o internaciona. A mi me gustan los de Fondue o comida italiana como “ El Spaghetti”, pero mi preferido es “Pims” que está ubicado en el Panecillo, zona turística de Quito. Existen todo tipo de discotecas en mi ciudad con ritmos latinos como salsa, merengue, regetton y cumbia o también otro tipo de música en inglés como hiphop o electrónica. Hay discotecas grandes y pequeñas, y entre mis favoritas están “Vulcano” en el Teleférico, “Zantafe” , “ Mi país” y “ Bungalow”. El ambiente y la gente es espectacular.

Sofía V.,23, ist Ecuadorianerin, lebt in Quito und führt das Terranova Bed-and Breakfast Hostal.

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11.12.2006

Ecuador: Ausgang der Präsidentenwahl

Am Sonntag, 26.11.2006 wählte Ecuador Rafael Correa zu ihrem neuen Präsidenten. Der Linkspopulist will sich besonders um die Sozialschwachen des Landes kümmern.

Fast 60 Prozent der neun Millionen Wahlberechtigten stimtmen für Rafael Correa. Er ist der achte Präsident in nur neun Jahren und nicht unumstritten. Ähnlich wie Chávez in Venezuela und Morales in Bolovien kritisiert auch er vehement George W. Bush. So nannte er George W. Bush in seinen Wahlkampfreden einen „äußerst unterbelichteten Präsidenten“, der seinem Land und der ganzen Welt großen Schaden zufüge.

Anders als seine präsidialen Kollegen in Venezuela und Bolivien ist er aber akademisch bestens ausgestattet. An der amerikanischen Universität Illinois promovierte er zum Doktor der Ökonomie. Zuvor sammelte er Auslandserfahrung an der Katholischen Universität im belgischen Leuwen und spricht heute fließend Englisch und Französisch.

Es bleibt deshalb abzuwarten, wie sich der südamerikanische Kontinent mit Rafael Correa als weiterer linksgerichteter Präsident weiterentwickelt.

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09.12.2006

Ecuador: "Wie lebt es sich in Quito?"

Sofía V.,23, ist Ecuadorianerin und lebt in Quito. Vor kurzem eröffnete Sie zusammen mit Ihren Eltern das Bed-und Breakfast Hostal "Terranova". Sie beantwortet ab heute die Frage, „Wie lebt es sich in Quito?“.

Cómo es la vida cotidiana en Quito?
La vida cotidiana en Quito es muy interesante ya que todo el día hay movimiento y comercio. En general en el día la gente trabaja pero en la tarde el movimiento en la zona céntrica “ La Mariscal “ es muy interesante porque la gente sale a la ciudad al cine, a un buen restaurante, a tomar un café o una bebida o también ir en la noche a un concierto, una obra de teatro o una discoteca.

El fin de semana es muy familiar, hay muchas actividades por hacer, a los quiteños nos gusta salir a hacer deporte en los parques como “metropolitano” o “La Carolina” , es interesante hacer caminatas por las montañas o también ir a los valles “Tumbaco y Cumbayá” a hacer deporte o almorzar comida típica. Mucha gente prefiere montar bicicleta o visitar museos y zoológicos.

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08.12.2006

Peru: Sprachkurs in Peru

Eine Fremdsprache lernt man am schnellsten im Land selbst. Deshalb empfehle ich, vor Antritt des Praktikums einen Sprachkurs zu belegen.

Ein Sprachkurs in Peru dient aber noch mehr als „nur“ Spanisch zu lernen. Da in der Sprachschule unseres Kooperationspartners auch noch viele peruanische Studenten unter anderem Englisch lernen, können Sie schnell Freundschaften schließen und Ihre Spanischkenntnisse direkt anwenden. Insofern kann Ihnen der Sprachkurs helfen, sich in kurzer Zeit in Lima einen Bekannten- und Freundeskreis aufzubauen.

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir auch fortgeschrittenen Spanischsprechern, wenigstens zwei Wochen lang einen Sprachkurs zu belegen, weil Sie sich in dieser Zeit an Ihre neue Umgebung gewöhnen und sich in Ruhe auf neue Freundschaften einlassen können.

Falls Sie noch unsicher sind, wie Sie Ihren Sprachkurs in Peru am besten planen, dann rufen Sie uns einfach unter der Telefonnummer 0951 – 18 90 703 an. Wir beraten Sie gerne.

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Ecuador: La Mariscal – Das Ausgehviertel von Quito

Wer in Quito ausgehen möchte, dem empfehle ich das Vergnüngunsviertel La Mariscal. Zahlreiche Restaurants, Discos, Bars und Cafés bieten für jeden Geschmack etwas.

Meiner Erfahrung nach sind in den großen Städten dieser Welt die Kneipen und Discos häufig über die Stadt verstreut. Zum „Kneipenhopping“ braucht man deshalb nicht selten ein Taxi, um von einer Lokalität zur anderen zu kommen. Nicht so in Quito. In dem Stadtviertel Mariscal drängen sich nicht nur unzählige Kneipen und Restaurants, es gibt dort auch noch eine Vielzahl von Hostals. Quiteños wie Touristen besuchen gleichermaßen die vielen Bars und Cafés.

Das Mariscalviertel erstreckt sich auf einem Gebiet, das die Form eines in die Länge gezogenen Rechtecks hat und im Norden von der Avenida Orellana, im Süden von der Avenida Patria, im Osten von der Avenida 6 de Diciembre und im Westen von der 9 de Octubre Straße eingegrenzt wird.

Gegen das etablierte Mariscal haben es andere Gegenden in Quito sehr schwer. Zwar öffneten in letzter Zeit mehrere Restaurants in der Altstadt ihre Türen und auch Großraumdiskotheken versuchen außerhalb des Mariscals Fuß zu fassen. Wie erfolgreich sie dabei sein werden auch ob sie auch dauerhaft bestehen, bleibt hingegen noch abzuwarten.

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07.12.2006

Argentinien: Praktikum in Buenos Aires

Seit diesem Sommer bietet die OLE-Praktikumsbörse auch Praktikumsstellen in Buenos Aires an. Kulturinteressierte Studenten und angehende Mediziner können jederzeit mit einem Praktikum in Buenos Aires beginnen.

Buenos Aires ist die Kulturhauptstadt Südamerikas. Inspiriert von der Kreativität, die von der Stadt ausgeht, bieten wir seit diesem Sommer allen Kulturbegeisterten jederzeit Praktikumsstellen in Museen, Ateliers und Galerien an. Auch angehende Medziner können ihre Famulatur in einem Krankenhaus in Buenos Aires absolvieren.

Da wir unsere Praktikumsangebote ständig erweitern, bitten wir Sie darum, uns zu kontaktieren, falls Ihr Wunschpraktikum nicht dabei ist. Wir streben danach, allen Interessenten einen Praktikumsaufenthalt in Buenos Aires zu ermöglichen, unabhängig vom Studiengang.

Deshalb empfehlen wir allen, die ein Praktium in Buenos Aires absolvieren möchten, sich etwa 3 -4 Monate vor dem geplanten Praktikumsstart bei uns zu melden, damit wir Sie bei Ihren Planungen unterstützen können.

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China: Interkulturelle Vorbereitung auf China

Der Büchermarkt zum Thema „Interkulturelle Vorbereitung auf China“ wird zunehmend unübersichtlicher. Das Buch „Beruflich in China“ vom inzwischen emeritierten Regensburger Professor Alexander Thomas und Eberhard Schenk sticht aus der Masse heraus.

Mit dem Buch bieten die beiden Autoren im Untertitel ein interkulturelles Trainingsprogramm für Manager, Fach- und Führungsskräfte an. Auf 148 Seiten beschreiben sie in 8 Themenbereichen praxisrelevante Geschäftssituationen mit Chinesen. So steht beispielsweise der vierte Themenbereich unter dem Titel „Gesicht wahren“. Wie bei den anderen Themenbereichen auch schildern die Autoren nach dem Modell des Kulturassimilators dabei berufliche Interaktionssituationen, bei denen unterschiedliche Verhaltens- und Denkmuster von Deutschen und Chinesen und die daraus resultierenden Schwierigkeiten dargestellt werden. Im konkreten Beispiel wunderte sich ein deutscher Unternehmer, weshalb alle Maschinen in einer chinesischen Werkshalle nicht in Betrieb waren. Im Anschluß an die beispielhaft geschilderte Situation bieten die Autoren dem Leser verschiede Deutungsmöglichkeiten der Interaktionssituation an, die man auf einer Skala zwischen den Extremwerten sehr zutreffend oder gar nicht zutreffend einordnen kann. Danach werden die Deutungen ausführlich erklärt und zum Schluss bieten die Autoren dem Leser eine Lösungsstrategie für die jeweilige Beispielsituation an. Ziel ist es, dem Leser auf spielerische Weise die fremde Kultur nahezubringen und ihn auch für die eigenen kulturellen Besonderheiten zu sensibilisieren.

Das Buch ist in hohem Maß praxistauglich, da die Autoren konkret erlebte Situationen von deutschen Managern in China aufbereiten. Unterm Strich ist somit auch der hohe Preis von 24,90 Euro gerechtfertigt.

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06.12.2006

Fahrtkostenzuschuss vom DAAD

Der DAAD (Deutsche akademische Auslandsdienst) unterstützt Studierende, die außerhalb Westeuropas ein Praktikum absolvieren möchten, mit einem Fahrtkostenzuschuss.

Immer wieder werde ich nach Fördermöglichkeiten gefragt, um die Kosten für einen Auslandsaufenthalt möglichst gering zu halten. Die erste Adresse für Auslandsfördermöglichkeiten jeglicher Art ist der DAAD. Wer außerhalb der europäischen Grenze sein Praktikum absolvieren möchte, kann recht unkompliziert einen Fahrtkostenzuschuss vom DAAD beantragen.

Die Höhe des Fahrtkostenzuschusses, der eine einmalige Zahlung ist, ist abhängig vom Zielland. Voraussetzungen für den Fahrtkostenzuschuss sind:

- abgeschlossenes Grundstudium
- praxisbezogene Sprachkenntnisse
- Praktikumszusage muss vorliegen

Einen Praktikumsaufenthalt in Ecuador bezuschusst der DAAD gemäß den Informationen auf der DAAD-Internetseite vom 22.11.2006 zum Beispiel mit 400 €, die Reise nach Shanghai wird mit 290 € gefördert.

Um den Fahrtkostenzuschuss sollten Sie sich frühzeitig kümmern, da für das Programm Ausschlussfristen bestehen. Das Formular „Fahrtkostenzuschüsse für Auslandspraktika“ können Sie hier von der Internetseite des DAAD herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der DAAD-Internetseite oder erfragen Sie telefonisch unter der zentralen DAAD-Telefonnummer 0228 – 882 – 0.

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05.12.2006

Peru: Mythos Nazca

Die Linien von Nazca zählen zu den faszinierendsten Geheimnissen unserer Zeit. Die deutsche Mathematikerin und Geographin Maria Reiche leistete bei ihrer Entschlüsselung Pionierarbeit.

Im Wüstensand an Perus südlicher Küste sind aus der Luft mythische Tierfiguren, Trapeze und Linien zu erkennen, über deren Bedeutung bis heute spekuliert wird. Einig sind sich Forscherteams aus der ganzen Welt, dass die Bodenzeichen um die Zeit von 200 v. Chr. bis 600 n. Chr. entstanden. Großen Einfluß auf die Erforschung der Nazcalinien haben bis heute die Arbeiten von Maria Reiche, die als junge Frau nach Peru kam und sich von 1946 bis zu Ihrem Tod am 06. Juni 1998 für die Erforschung, aber auch für den Erhalt der Linien im Sand einsetzte. Während Maria Reiche die Linien als Hilfsmittel für astronomische Beobachtungen interpretierte, vermuten andere Forscher, dass es sich bei den Linien um ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem handeln könnte, das den Ureinwohnern Perus dazu diente, Trockenperioden zu überleben. Da die Figuren nur aus der Luft zu sehen sind, gibt es auch vereinzelt Stimmen, die in den Symbolen Zeichen für Götter sehen.

Die meisten Bodenbilder sind als trapezförmige Plätze angelegt, von denen einige bis zu 40 Hektar groß sind. Auch hier sind die Forscher über deren Bedeutung unterschiedlicher Meinung. Manche sehen in diesen Plätzen Markierungen für die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, wenn diese zu Treffen zusammenkamen. Andere Wissenschaftler interpretieren sie als Orte religiöser Rituale.

Das Rätsel um die Linien von Nazca wird so schnell wohl nicht gelöst werden. Die immer wieder neu aufkommenden Theorien stimulierten auch die Phantasie der Bewohner Nazcas, die bezüglich der geraden Linien im Sand von Landebahnen für UFOs ausgehen.

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04.12.2006

Argentinien: Streit am Río Uruguay

Im Wirtschaftsteil der FAZ vom Samstag, 25.11.2006 wird auf Seite 16 unter dem Titel „Papierkrieg zwischen Argentinien und Uruguay spitzt sich zu“ der Konflikt zwischen den beiden Nachbarländern um die Ansiedlung einer Zellstofffabrik umfassend beschrieben. Der Kern der Auseinandersetzung besteht darin, dass Argentinien die Verwirklichung des größten privaten Investitionsvorhaben der Geschichte Uruguays um jeden Preis verhindern möchte, da es dadurch sowohl die Umwelt wie auch den Touristiksektor beeinträchtigt sieht. Uruguay hingegen verspricht sich von dem 1,2 Milliarden-Dollar- Vorhaben einen nachhaltigen Aufschwung seiner Baubranche und langfristig die Schaffung und Sicherung von zahlreichen Arbeitsplätzen.

Da die Fronten zwischen den beiden Ländern verhärtet sind, versucht mittlerweile der spanische König Juan Carlos zwischen den Nachbarn zu vermitteln. Eine Einigung der beiden Länder ist nicht zu erkennen, weshalb der Ausgang dieses Streites auch noch für lange Zeit ungewiss bleiben dürfte.

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02.12.2006

Der Weg zum Praktikum im Ausland

Bei uns melden Sie sich erst nach einem persönlichen Treffen mit dem Geschäftsführer der OLE Praktikumsbörse, Dirk Schuhmacher, verbindlich für die Programmteilnahme an. Vorher fallen für Sie keine Kosten an.

Uns ist es wichtig, unsere Teilnehmer persönlich auf ihren Praktikumsaufenthalt vorzubereiten. Dazu gehört auch die richtige Wahl der Praktikumsstelle. Um die unterschiedlichen Fragen unserer Teilnehmer präzise beantworten zu können, bitten wir diese, uns den ausgefüllten Personalbogen zu schicken, damit wir uns ein möglichst komplettes Bild machen können. Den Personalbogen, den Sie unter dem Link „Anmeldung“ finden, können Sie zusammen mit Ihrem Lebenslauf und einem Bewerbungsfoto an uns schicken. Nach Erhalt Ihrer Unterlagen treten wir mit Ihnen in Kontakt und informieren Sie über unser Angebot in den verschiedenen Ländern. Wenn wir Ihnen ein passendes Praktikum anbieten können, vereinbaren wir mit Ihnen ein Treffen, damit wir uns auch noch persönlich kennen lernen und Sie gut vorbereitet ins Ausland gehen.

Erst nach diesem Treffen melden Sie sich verbindlich für das OLE-Programm an. Bis dahin fallen für Sie keine Kosten an.

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01.12.2006

Ecuador-Reiseführer empfiehlt OLE-Praktikumsboerse

Das Standardwerk über Ecuador stammt von dem Autor Volker Feser und erscheint im Michael Müller Verlag. In der neu erschienen Auflage wird auch die OLE-Praktikumsboerse genannt.

Schon seit langem gilt unter Reisenden der Michael Müller Verlag als Inbegriff für sehr gut recherchierte und kurzweilig geschriebene Reiseführer. Diesen guten Ruf untermauert Volker Feser mit seiner 4. Auflage des Reiseführers „Ecuador inkl. Galápagos“, wo er auf 672 Seiten nicht nur über die Sehenswürdikeiten des Landes berichtet, sondern auch einen sehr fundierten Abriss über die Geschichte des Landes bietet.

Besonders freut uns deshalb, dass die OLE-Praktikumsboerse Eingang in diesen Klassiker fand. Unter der Rubrik „Volontäre und Praktikanten“ heißt es auf Seite 182: „Ein Praktikumsaufenthalt sollte sorgfältig geplant sein. Die OLE Praktikumsbörse verschafft Volontärstellen und betreut angehende Praktikanten, bietet zudem Spanischkurse und Gastfamilienaufenthalte an.“

Weitere Informationen über den Autor sowie den aktuellen Ecuador-Reiseführer gibt es auf der Internetseite vom Michael Müller Verlag.

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