Handynutzung in Südamerika
Mit Ausnahme von Ecuador funktionieren die deutschen Triband-Handys in Peru, Chile und Argentinien problemlos. Lediglich in Ecuador benötigen Sie ein Vierband-Handy, weil aufgrund der vielen Berge eine aufwendigere Technik notwendig ist.
In Peru, Chile und Argentinien funktionieren die gängigen deutschen Mobiltelefone dagegen ohne Probleme. Um Kosten zu sparen empfiehlt es sich aber, in jedem Land eine SIM-Karte eines nationalen Anbieters zu kaufen. Häufig werden Sie bereits direkt nach Ihrer Landung im Flughafen von Mitarbeitern der einzeln Telefongesellschaften angesprochen, die dort ihre Produkte bewerben. Sollte Ihnen das aber zu schnell gehen, finden Sie die gleichen oder ähnliche Angebote auch in den großen Städten der einzelnen Länder.
Sobald Sie also eine SIM-Karte gekauft haben, fehlt Ihnen nur noch eine Prepaid-Karte, die in den einzelnen Ländern zu unterschiedlichen Preisen angeboten wird. In Peru bietet Claro beispielsweise Telefonkarten im Wert von 10 soles (2,42 €), 20 soles (4,85€), 30 soles (7,27€), 40 soles (9,40€), 60 soles (14,56€) und 120 soles (29,12€) an.
Folgende Anbieter gibt es in den einzelnen Ländern:
| Land | Anbieter | Internetseite |
| | | |
| Peru | Claro | |
| | Movistar | |
| Chile | EntelPCS | |
| | Movistar | |
| Argentinien | Movistar | |
| | Personal | |
| | CTI | |
| | Nextel |
In Peru und Chile können Sie mit der nationalen SIM-Karte ohne Probleme aus Deutschland angerufen werden und auch SMS aus Deutschland empfangen.
In Argentinien ist der Stand der Technik leider im Vergleich dazu rückschrittlich (Stand September 2006). Unabhängig davon, bei welcher Mobilfunkgesellschaft Sie ihre Prepaid-Karte kaufen, können Sie weder von Deutschland aus angerufen werden noch SMS empfangen. Dies soll sich zwar in absehbarer Zukunft ändern, ein genaues Datum der technischen Umstellung wird aber von den Mobilfunkanbietern nicht genannt.
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