Argentinien: Präsident Kirchner
„Argentiniens Präsident nimmt lieber eine Energiekrise in Kauf, statt höhere Preise für Strom und Gas zuzulassen. Droht dem Land ein Rückfall ins wirtschaftliche Chaos?“ Dieser Frage widmet sich Anne Grüttner in der Handelsblattausgabe vom Montag, 4.Juni 2007 auf Seite 10.
Frau Grüttner kommt zu dem Ergebnis, „daß sich die Missstände noch nicht in den Zustimmungsraten für die Regierung Kirchner niederschlagen.“ Die anstehenden Präsidentschaftswahlen im Herbst könnten die Wählner aber nutzen, um Präsident Kirchner ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen.
Aus meiner Sicht ist es schon erstaunlich wie ein Land, das über so viele Bodenschätze verfügt derart mißgewirtschaftet werden kann. Das mag nicht allein die Schuld von Präsident Kirchner sein. Aber er trägt doch maßgeblichen Anteil daran.
Den Frust schreibt sich auch Eduardo van der Kooy von der argentinischen Zeitung Clarin von der Seele. In seinem Kommentar geht er auf die Energiekrise im Land ein, spricht von dem Leidensweg („calvario“) den die Hauptstädter beim täglichen Pendeln auf sich nehmen und bilanziert Präsident Kirchners Politik so:“La falta de gas fue producto de una decisión del gobierno de Kirchner apremiado por la crisis energética.“
Labels: Argentinien

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