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09.02.2007

Chile: Metropolenforschung in Santiago

Wo leben wir in Zukunft? In der Stadt oder verstreut auf dem Land? Die Antwort gibt Regina Krieger in ihrem Handelsblatt-Artikel „Zeit für Megacitys“ am Mittwoch, 31.01.2007.

Laut Regina Krieger leben „seit Jahresbeginn jeder zweite Mensch in einer Stadt, bis 2050 werden es schon über zwei Drittel der Menschheit sein. 40 Wissenschaftler, Geologen, Klimaexperten, Historiker, Sozialwissenschaftler und Städtebauer aus fünf Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind auf dem Weg nach Santiago de Chile.“

Erst war ich erstaunt, dass die Forschungsgruppe am Beispiel Santiago den Trend zur Megacity untersucht. Aber auch hierfür hält Regina Krieger eine Antwort bereit: „Denn wenn man die Bewohner des Großraums um Santiago dazuzählt, ist die Hälfte der Einwohner von Chile auf die Hauptstadt konzentriert. Die ökonomische Entwicklung des ganzen Landes hängt von der Megacity ab.“

Der Drang, in die Hauptstädte zu ziehen, fiel mir schon bei meiner ersten Tour nach Südamerika im Jahr 2000/2001 auf. Als besonders krass empfand ich ihn besonders in Peru, wo sich das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben ganz in Lima konzentriert. Wie mir scheint, unterscheiden sich Ecuador und Brasilien von anderen Ländern Südamerikas insofern, als dort zumindest zwei Städte miteinander konkurrieren. In Ecuador sind es Quito und Guayaquil und in Brasilien Sao Paulo und Rio de Janeiro.

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