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11.12.2006

Ecuador: Ausgang der Präsidentenwahl

Am Sonntag, 26.11.2006 wählte Ecuador Rafael Correa zu ihrem neuen Präsidenten. Der Linkspopulist will sich besonders um die Sozialschwachen des Landes kümmern.

Fast 60 Prozent der neun Millionen Wahlberechtigten stimtmen für Rafael Correa. Er ist der achte Präsident in nur neun Jahren und nicht unumstritten. Ähnlich wie Chávez in Venezuela und Morales in Bolovien kritisiert auch er vehement George W. Bush. So nannte er George W. Bush in seinen Wahlkampfreden einen „äußerst unterbelichteten Präsidenten“, der seinem Land und der ganzen Welt großen Schaden zufüge.

Anders als seine präsidialen Kollegen in Venezuela und Bolivien ist er aber akademisch bestens ausgestattet. An der amerikanischen Universität Illinois promovierte er zum Doktor der Ökonomie. Zuvor sammelte er Auslandserfahrung an der Katholischen Universität im belgischen Leuwen und spricht heute fließend Englisch und Französisch.

Es bleibt deshalb abzuwarten, wie sich der südamerikanische Kontinent mit Rafael Correa als weiterer linksgerichteter Präsident weiterentwickelt.

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