OLE-Blog: Alles zum Thema Praktikum im Ausland

24.11.2006

Peru: Die Linien von Nazca

Im peruanischen Wüstensand sind aus der Luft ein Kolibri, eine Spinne, eine Eidechse und ein Affe zu erkennen. Bis heute ist ihre Bedeutung nicht abschließend geklärt.

Stefan Schomann fasst in seinem Beitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 23.11.2006 auf Seite 79 unter dem Titel „Planet der Pinguine“ die Erklärungsversuche zusammen. „Stellen die Figuren im Sand einen gigantischen Kalender oder Zodiakus dar? Logos für die Götter oder, wie Erich von Däniken glaubt, Huldigung an Außerirdische? Wallfahrtswege oder archaische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?“ Bis heute gehen die Meinungen dazu auseinander.

Wer die Wüstengraffiti in Augenschein nehmen möchte tut dies am besten aus der Luft. Denn nur aus dem Flugzeug sind sie in all ihren Zügen wahrnehmbar. Ihre Schöpfer hatten diese Möglichkeit nicht. Diese Erkenntnis heizt die Spekulationen über den Sinn und Zweck der Bilder zusätzlich an. Wenn niemand zur Zeit ihrer Entstehung die Figuren im Sand wahrnehmen konnte, welchen Sinn sollten sie gehabt haben? Die Antwort ist einfach: Götter haben immer den Überblick. Oder fällt Ihnen eine andere Erklärung ein?

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