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16.11.2006

Ecuador: Die „Straße der Vulkane“

In Ecuador gibt es 52 Vulkane, zehn von ihnen sind höher als 5000 Meter und die meisten befinden sich entlang der „Straße der Vulkane“.

Als "Straße der Vulkane" beschrieb der deutsche Wissenschaftler Alexander von Humboldt die Senke, die vom Vulkan Cayambe im Norden über mehrere hundert Kilometer bis zum Sangay im Süden führt. Mitten durch die zwei Vulkanreihen, der westlichen und der ostlichen Kordillere, führt heute der gut befahrbare Panamericana-Highway, so dass man bei klarer Sicht einen spektakulären Blick auf die zahlreichen Vulkanen hat.

Häufigstes Fotomotiv dürfte wohl der Cotopaxi sein, der mit 5897 Metern als höchster aktiver Vulkan der Welt gilt und wegen seiner symmetrischen Form die Hauptattraktion entlang der „Straße der Vulkane“ ist. Von den insgesamt 52 Vulkanen in Ecuador gelten derzeit 18 als aktiv. Andere sind erloschen, wie etwa der Chimborazo, der mit 6310 Metern die höchste Erhebung in dem kleinen Andenland ist.

Wer den Cotopaxi nicht nur aus der Ferne betrachten möchte, der kann mit einem Bergführer auch den Anstieg zum Vulkankegel antreten. Für eine solche Bergtour sollte man allerdings gute Kondition mitbringen. Für den anstrengenden Aufstieg wird man aber bei klarer Sicht mit einem Blick „von oben“ auf die Straße der Vulkane belohnt - ein unvergessliches Erlebnis.

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