Ecuador: Darf es noch etwas Meer sein?
In nur 5 Stunden fährt man von Quito zum Badeort Atacames am pazifischen Ozean. Die ecuadorianische Küste bietet für jeden Geschmack etwas, von einsamen Palmenstränden bis Partyhochburgen.
Der ecuadorianische Badeort Atacames ist ein beliebter Ausgangspunkt für eine Tour entlang der Küste. Während des Sommers verbringen viele Hauptstädter ihr Wochenende dort und entsprechend laut kann es werden. Kleine Strandbars laden bis spät in die Nacht zum Verweilen ein. Wer es allerdings etwas ruhiger haben möchte, der ist in Canoa gut aufgehoben. Obwohl der Ort in den letzten vier Jahren rasant gewachsen ist, es immer wieder zu Stromausfällen kommt und das Wasser chronisch knapp ist, hat der Ort seinen sympathischen Charme behalten. Gefeiert wird dagegen gerne und viel im weiter südlich von Canoa gelegenen Montañita. Dort treffen sich Surfer aus der ganzen Welt, die Montañita für den weltweit besten Surferort halten. Da ich nicht selbst surfe, kann ich das schlecht beurteilen. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Meinungen darüber geteilt sein dürften. Über Montañita gelangt man in südlicher Richtung schon bald nach Salinas, das ein wenig aussieht wie Miami. Es gibt vergleichsweise hohe Gebäude, teure Geschäfte und wer in der Hauptzeit zwischem Mitte Dezember und Mitte April dort Urlaub macht, wird staunen, was in dem ansonsten eher langweiligen Ort so alles los sein kann.
Für eine Fahrt von Atacames bis Salinas sollte man mindestens eine Woche einplanen. Doch auch bei einer längeren Tour wird einem nicht langweilig. Wer noch Tipps zu Highlights an der Küste hat, kann diese gerne hier veröffentlichen.
Labels: Ecuador

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